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Lokal26.de Wilhelmshaven

Coronavirus-Ticker: Mehr als 173.700 Corona-Infektionen in Deutschland

11.05.2020

Wilhelmshaven /Wittmund /Friesland Zahlen der Corona-Infizierten:

In Wilhelmshaven sind vier Personen infiziert. Die Gesamtzahl der bisherigen Infizierten liegt bei 26, 21 gelten als genesen. Eine Person ist verstorben. (Stand: 15. Mai, 12.59 Uhr)

Im Landkreis Friesland gab es zuletzt zwei Menschen, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind. 31 Patienten sind mittlerweile genesen, ein Mensch ist gestorben. Insgesamt gab es bislang 34 Menschen aus dem Kreisgebiet, bei denen das Virus nachgewiesen wurde. (Stand: 15. Mai, 13.25 Uhr)

Im Landkreis Wittmund gelten derzeit zwei Personen als mit dem Coronavirus infiziert. 25 Personen gelten als geheilt. 16 Personen befinden sich derzeit im Kreisgebiet in Quarantäne. (Stand: 15. Mai, 12.19 Uhr)

Derzeit gibt es im Landkreis Aurich 4 aktuell bestätigte Infektionen. Von bislang 104 Infizierten gelten 93 Menschen als geheilt, sieben Personen sind verstorben. Derzeit befinden sich 14 Menschen in Quarantäne, 637 Personen wurden aus dieser entlassen (Stand: 15. Mai, 17.36 Uhr)

Das Robert-Koch-Institut listet für Deutschland 172.900 Infektionen und 7788 Todesfälle. In Niedersachsen gab es demnach bislang 11.003 Fälle und 524 Todesfälle (Stand: 14. Mai)

+++ Ticker vom Freitag, 15. Mai +++

Mehr als 173.700 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 7800 Tote

Bundesweit sind bis Freitagabend über 173 700 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 172 900 Infektionen). Mindestens 7873 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 7788). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. (Quelle: dpa)

Trump: Arbeit an Corona-Impfstoff ist größtes Projekt seit Weltkrieg

US-Präsident Donald Trump treibt die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus in den USA voran und spricht hier von der größten Anstrengung seit dem Zweiten Weltkrieg. „Es hat in der Geschichte noch nie so ein Impfstoffprojekt gegeben wie dieses“, sagte Trump am Freitag in Washington. „Seit dem Zweiten Weltkrieg hat niemand mehr so ​​etwas gesehen, wie wir es jetzt in unserem Land tun. Unglaublich.“ Es handele sich um eine massive wissenschaftliche und industrielle Anstrengung. (Quelle: dpa)

Am 25. Mai öffnen Schulen in Schleswig-Holstein für weitere Klassen

In Schleswig-Holstein soll am 25. Mai für weitere Jahrgänge wieder die Schule beginnen. Das gilt für die Klassen 1 bis 3 an den Grundschulen sowie die Jahrgänge 8,9 und 10 an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien, wie die Landesregierung am Freitag mitteilte. Unterricht findet dann auch wieder in der sogenannten Eingangsphase und Qualifizierungsphase der Oberstufe an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen statt.

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Aurich

Verkehrsministerium fördert Einbau von Trenneinrichtungen in Taxis

Zum Schutz von Fahrern und Fahrgästen in der Corona-Krise fördert das Bundesverkehrsministerium den Einbau von Trenneinrichtungen in Taxis. Dafür werden 4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, bei entsprechender Nachfrage können die Mittel um weitere 500 000 Euro aufgestockt werden, wie das Ministerium am Freitag mitteilte. Das Programm solle in der kommenden Woche starten.

Gefördert werden Material- sowie gegebenenfalls anfallende Einbaukosten. Bereitgestellt werde ein Betrag von bis zu 400 Euro je Fahrzeug, Firmen könnten eine Unterstützung für bis zu 30 Fahrzeuge beantragen. Das Programm laufe bis Ende August 2020. (Quelle: dpa)

DFL hebt Maskenpflicht beim Spiel für Bundesliga-Trainer auf

Die Deutsche Fußball Liga hat einen Tag vor den ersten Geisterspielen in der 1. und 2. Bundesliga die Maskenpflicht für Trainer aufgehoben. „Durch einen Mund-Nasen-Schutz würde ihre Tätigkeit als Trainer – inklusive der Erteilung von Anweisungen sowie angewandter Mimik und Gestik – erheblich eingeschränkt. Eine durchgängige Wahrung der Abstandshaltung während des Spiels erachten wir als Schutzmaßnahme für die Trainer daher als ausreichend“, sagte DFL-Direktor Ansgar Schwenken am Freitag bei bild.de. „Für alle anderen Personen auf der Ersatzbank sieht die Task Force beide Maßnahmen – Abstand und einen Mund-Nasen-Schutz – vor.“ (Quelle: dpa)

Weltweite Tennis-Tour wegen Corona-Krise bis 31. Juli ausgesetzt

Die weltweite Tennis-Tour wird wegen der Corona-Krise bis mindestens Ende Juli pausieren. Das teilten die beiden Organisationen ATP und WTA und der Weltverband ITF am Freitag mit. Davon betroffen ist auch das Sandplatz-Turnier am Hamburger Rothenbaum, das eigentlich vom 13. bis 19. Juli stattfinden sollte. Die Organisatoren hoffen aber nach wie vor, dass die Veranstaltung an einem späteren Zeitpunkt ausgetragen werden kann. (Quelle: dpa)

Europol: Coronakrise verändert Dynamik des Menschenschmuggels

Menschenschmuggler suchen nach Erkenntnissen von Europol angesichts der coronabedingten Grenzschließungen nach Alternativen, um Flüchtlinge in EU-Staaten zu bringen. „Verstärkt werden kleine Boote eingesetzt, um Flussgrenzen zu überqueren“, berichtete die europäische Polizeibehörde am Freitag in Den Haag. „Zudem werden Migranten in Lastwagen und Güterzügen versteckt, die weiterhin Grenzen überqueren.“

Oft seien die Umstände solcher illegalen Transporte lebensgefährlich. Zudem könne sich infolge der Schließung von Bordellen und ähnlichen Einrichtungen die sexuelle Ausbeutung verschärfen. Wie in anderen Bereichen der Kriminalität verändere sich durch die Corona-Krise die Dynamik des Menschenschmuggels. „Wir müssen den großen Vorteil der geheimdienstlichen Zusammenarbeit nutzen, um gegen diese Arten des international organisierten Verbrechens gezielt vorzugehen; dabei spielt Europol eine Schlüsselrolle“, erklärte Exekutivdirektorin Catherine De Bolle. (Quelle: dpa)

Keine klassischen Vatertagstouren in Wilhelmshaven

Während der Vatertagstouren seien die geltenden Abstandsregeln nicht einzuhalten. Deshalb weist die Stadt Wilhelmshaven darauf hin, dass die klassischen Touren in diesem Jahr nicht stattfinden dürfen und kündigt verstärkte Kontrollen an.

240 Milliarden Euro Corona-Hilfskredite für Euro-Länder

Die Euro-Länder können Corona-Hilfskredite im Umfang von 240 Milliarden Euro aus dem Rettungsschirm ESM nutzen. Der Gouverneursrat des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) in Luxemburg - das sind die Finanzminister der Eurozone - billigte am Freitag endgültig die Einrichtung der vorsorglichen Kreditlinien für alle Eurostaaten. Interessenten können die Hilfen somit nun beantragen.

Die ESM-Hilfen sind Teil eines 500-Milliarden-Euro-Pakets, die die EU-Staaten im April vereinbart hatten. Nach der Einigung der Eurogruppe auf letzte Details und der Zustimmung des Bundestages war das Startsignal aus Luxemburg der letzte Schritt.

Die Kredite stehen allen 19 Eurostaaten offen. Einzige Bedingung ist, dass das Geld in direkte und indirekte Gesundheitskosten im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie fließt. Der Umfang kann bis zu zwei Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts betragen. (Quelle: dpa)

Bundesländer lockern Einreise-Quarantäne - Bund erarbeitet Vorschlag

Die Bundesländer wollen ihre Quarantäne-Regeln für Einreisende aus den Nachbarstaaten aufheben, einige haben dies bereits getan. Das Bundesinnenministerium arbeite derzeit an einer neuen Musterverordnung für die Länder, hieß es aus dem Ressort von Horst Seehofer (CSU). Die Bundesländer hätten sich am Donnerstag (14. Mai) nach Abstimmung mit dem Bundeskanzleramt darauf verständigt.

Derzeit müssen Menschen, die aus einem europäischen Nachbarland einreisen, in vielen Bundesländern noch für 14 Tage in Quarantäne. Dies soll die Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen.

Seehofer (CSU) hatte den Bundesländern empfohlen, die bislang geltenden Vorgaben zu lockern. Er schlug vor, sie nur noch für Menschen anzuwenden, die sich zuvor in Drittstaaten aufgehalten haben. (Quelle: dpa)

Scholz lobt europäische Antwort auf Corona-Wirtschaftskrise

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat die rasche gemeinsame Antwort Europas auf die Corona-Wirtschaftskrise gelobt. Die Krisenhilfen seien in Rekordzeit aufgelegt worden, sagte der SPD-Politiker vor einer Sitzung der Eurogruppe am Freitag. „Heute ist ein guter Tag für Europa.“

Er bezog sich auf das im April vereinbarte Paket im Umfang von bis zu 540 Milliarden Euro mit Hilfen für Kurzarbeiter, Unternehmen und für die Eurostaaten. Die Kredite des Euro-Rettungsschirms ESM würden nun verfügbar, und das Kurzarbeiterprogramm Sure sei auf dem Weg. Das dritte Element des Pakets, ein europäischer Garantiefonds für Unternehmenskredite der Europäischen Investitionsbank, müsse ebenfalls rasch umgesetzt werden. (Quelle: dpa)

Ein weiterer Friesländer ist genesen

Gute Nachrichten aus dem Landkreis Friesland: Ein weiterer Corona-Patient ist mittlerweile genesen, sodass es im Landkreis derzeit noch zwei Infizierte gibt.

Rathaus in Wittmund vergibt Termine nach Vereinbarung

Das Rathaus der Stadt Wittmund wird ab sofort für notwendige Besuche der Bürger nach vorheriger Terminvereinbarung wieder geöffnet. Die Bürger werden gebeten, dieses Angebot nur dann wahrzunehmen, wenn die persönliche Anwesenheit auch erforderlich ist. Da es insbesondere bei der Terminvergabe im Bereich Ausweis- und Meldewesen erhöhte Nachfragen gibt, könne es zu längeren Wartezeiten kommen. Ansonsten stehen die Mitarbeiter wie bisher telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Beim Betreten des Rathauses sind das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung sowie die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern verbindlich. Die Terminvereinbarung ist telefonisch möglich über Telefon  04462 / 9830.

Katar führt Maskenpflicht ein: Drakonische Strafen drohen

Das reiche Emirat Katar führt im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Maskenpflicht ein und droht mit drakonischen Strafen. Nach Angaben des Innenministeriums drohen Geldstrafen bis zu einer Höhe von umgerechnet knapp 51 000 Euro oder maximal drei Jahre Gefängnis. Die Maskenpflicht gelte für alle Menschen, die das Haus verlassen, teilte das Innenministerium am späten Donnerstagabend auf Twitter mit. Ausgenommen seien Personen, die allein in einem Fahrzeug unterwegs seien. (Quelle: dpa)

Aktuelle Zahlen aus Wilhelmshaven

Bundesrat beschließt Erhöhung des Kurzarbeitergeldes

Der Bundesrat hat heute die geplante Aufstockung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Nachdem gestern auch schon der Bundestag den Weg dafür freigemacht hatte, können die Ausnahmeregelungen für die Corona-Krise nun kommen.

Corona-Krise macht auch Dr. Oetker Sorgen

Die Corona-Pandemie macht auch Dr. Oetker Sorgen. „Die zu erwartenden erheblichen konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Krise werden auch uns als Hersteller von Nahrungsmitteln treffen“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Albert Christmann, am Freitag. Bereits Mitte März sei durch die Schließungen in der Gastronomie das Großverbraucher-Geschäft eingebrochen. Andere Sortimente, wie das Dekor-Geschäft, verzeichneten ebenfalls Einbußen. (Quelle: dpa)

EU-Kommission: Vorschlag für Corona-Wiederaufbauplan am 27. Mai

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will ihren Vorschlag für ein Programm zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise am 27. Mai vorlegen. Dies teilte ihr Sprecher Eric Mamer am Freitag mit. Ursprünglich war der Vorschlag bereits Anfang Mai erwartet worden. Doch sind Details so umstritten, dass sich die Präsentation immer wieder verzögert.

Von der Leyen hat den Auftrag der EU-Staaten, ein Investitionsprogramm in Billionenhöhe zu erarbeiten, das in den nächsten siebenjährigen EU-Haushaltsrahmen eingebettet werden soll. Zur Finanzierung will von der Leyen die Aufnahme von Schulden am Kapitalmarkt auf Grundlage von Garantien der EU-Staaten vorschlagen. Umstritten ist aber nicht nur die genaue Finanzierung. Unklar ist auch, wie viel Geld für den Wiederaufbau gebraucht wird, ob es als Kredit oder Zuwendung vergeben und wofür es verwendet wird. (Quelle: dpa)

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Wittmund

Japaner danken Ärzten mit Glockengeläut für Kampf gegen Coronavirus

Mit Glockengeläut haben sich in Japan buddhistische Tempel und christliche Kirchen bei all den Menschen an vorderster Front im Kampf gegen die Corona-Pandemie bedankt. Wie der japanische Fernsehsender NHK am Freitag berichtete, schlossen sich auf der südlichen Hauptinsel Kyushu Tempel und Kirchen zusammen und ließen zeitgleich ihre Glocken läuten. Auf diese Weise wollten sie ihren Dank für den unermüdlichen Einsatz des medizinischen Personals sowie all jener, die sich in Supermärkten und anderen Orten für das Gemeinwohl einsetzten, zum Ausdruck bringen. Der Aufruf zum gemeinsamen Läuten war an rund 200 Tempel und Kirchen gegangen. (Quelle: dpa)

Bundesrat billigt Gutschein-Lösung für Tickets wegen Corona

Für wegen der Corona-Krise ausgefallene Kultur- und Sportveranstaltungen müssen Ticketkäufer vorübergehend auch Gutscheine akzeptieren. Der Bundesrat billigte am Freitag die im Bundestag beschlossene Lösung, die die Kulturszene vor Liquiditätsengpässen schützen soll. Betroffen sind alle Tickets, die vor dem 8. März gekauft wurden - für Konzerte, Festivals, Theatervorstellungen, Vorträge, Lesungen, Fußballspiele und andere Sportwettkämpfe. Auch Dauerkarten und Abos für Theater oder Fitnessstudios sollen über Gutscheine kompensiert werden.

Die Wertgutscheine können entweder für eine Nachholveranstaltung oder für ein anderes Angebot des Veranstalters eingelöst werden. Kunden können aber eine Auszahlung verlangen, wenn ein Gutschein wegen persönlicher Lebensverhältnisse unzumutbar ist. Nicht eingelöste Gutscheine werden Ende 2021 ausgezahlt. (Quelle: dpa)

Bundesrat beschließt Elterngeld-Änderungen wegen Corona-Krise

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat den Weg für Sonderregeln beim Elterngeld wegen der Corona-Krise freigemacht. Sie sollen verhindern, dass werdende Mütter und Väter, die wegen der aktuellen Lage Verdienstausfälle haben, Einbußen beim Elterngeld hinnehmen müssen. Einkommensverluste zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 wegen der Corona-Pandemie können bei der Berechnung des Elterngeldes ausgeklammert werden, so dass es nicht niedriger ausfällt. Wer in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeitet und wegen der Krise im Moment keine Elternzeit nehmen kann, darf zudem seine Elterngeldmonate verschieben. Sie können auch nach dem 14. Lebensmonat des Kindes genommen werden, spätestens zum Juni 2021. Die Regeln sollen rückwirkend zum 1. März gelten. (Quelle: dpa)

Mehr als 172 900 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 7700 Tote

In Deutschland sind bis Freitagvormittag über 172 900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 172 000 Infektionen). Mindestens 7791 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 7712). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Umfrage: Mehrheit der Deutschen will Grenzöffnungen zu EU-Ländern

Die Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich nach einer Umfrage eine schnelle und vollständige Öffnung der Grenzen innerhalb der Europäischen Union. In der am Freitag veröffentlichten Befragung des ZDF-Politbarometers plädierten 55 Prozent dafür. 41 Prozent sind dagegen. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) sehen wegen der Corona-Pandemie ihre Urlaubspläne beeinträchtigt. Ein Drittel hat der Umfrage zufolge keine Reisepläne für den Sommer. Außenminister Heiko Maas (SPD) will nächste Woche mit Kollegen aus beliebten Urlaubsländern beraten, wie die Reisebeschränkungen nach und nach gelockert werden können. (Quelle: dpa)

Verrückt oder genial? - Die Schweden und ihr Corona-Weg

Schweden und Dänemark geben beide um Punkt 14.00 Uhr ihre täglichen Corona-Zahlen bekannt. Damit hören die Gemeinsamkeiten der skandinavischen Nachbarn in der Corona-Krise aber auch schon auf.

Während die Dänen das neuartige Coronavirus mit strikten Maßnahmen in den Griff bekommen haben wie kaum ein zweites Land in Europa, stehen die Schweden mit ihrer freizügigeren Strategie bislang weitaus schlechter da. Und auf der dänischen Seite der Öresundbrücke fragt man sich bereits: Sind die Schweden verrückt geworden - oder stellt sich ihr Sonderweg am Ende als genial heraus?

Ein Blick auf die Zahlen der vergangenen Tage macht die Unterschiede zwischen den beiden ansonsten eng verbundenen Ländern deutlich: Am Donnerstag vermeldeten die Schweden 69 neue Covid-19-Tote und 673 Neuinfektionen, während es bei den Dänen nur vier weitere Todesfälle und 46 bestätigte neue Fälle waren.

Corona-Prämie für Beschäftigte in der Altenpflege kommt

Einen Tag nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat die geplante Corona-Prämie für Beschäftigte in der Altenpflege verabschiedet. Sie sollen in diesem Jahr einen Bonus für die besonderen Belastungen während der Krise bekommen. Geplant sind bis zu 1000 Euro - je nach Funktion und Arbeitszeit. Der steuerfreie Betrag kann von Ländern und Arbeitgebern auf bis zu 1500 Euro aufgestockt werden. Einige Bundesländer haben das bereits angekündigt.

Das im Bundesrat verabschiedete Gesetz sieht zudem zahlreiche weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie vor: So sollen die örtlichen Gesundheitsämter stärker unterstützt werden. Zudem ist eine Ausweitung von Tests und Meldepflichten geplant, damit die Behörden ein besseres Bild vom Verlauf der Pandemie bekommen. (Quelle: dpa)

Deutsche Wirtschaft bricht in der Corona-Krise ein

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im ersten Quartal infolge der Corona-Krise eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Berlin mitteilte. (Quelle: dpa)

Pandemie könnte zu zig Millionen verschobenen Operationen führen

Hochrechnungen von Wissenschaftlern zufolge könnten infolge der Coronavirus-Pandemie weltweit geschätzt rund 30 Millionen geplante Operationen verschoben oder abgesagt werden. Das geht aus einer Analyse der Universität Birmingham hervor, deren Ergebnisse am Donnerstagabend veröffentlicht wurden. Die Werte gelten dabei nur unter bestimmten Voraussetzungen, etwa der, dass die Kliniken im Mittel drei Monate unter höchster Belastung stehen.

Betroffen vom pandemiebedingten Aufschub sind demnach vor allem orthopädische Eingriffe wie das Einsetzen künstlicher Knie- und Hüftgelenke. Doch die Wissenschaftler rechnen auch damit, dass es weltweit gut zwei Millionen verschobene oder abgesagte Krebs-Operationen geben könnte. (Quelle: dpa)

Slowenien öffnet die Grenzen für EU-Bürger

Das EU-Land Slowenien hat nach einem erheblichen Rückgang der Ansteckungszahlen die Corona-Pandemie für beendet erklärt und seine Grenzen für EU-Bürger geöffnet. Das entschied die Regierung in Ljubljana am späten Donnerstagabend. EU-Bürger können nun einreisen, ohne sich in die bislang vorgeschriebene siebentägige Heimquarantäne begeben zu müssen, wie die Nachrichtenagentur STA am Freitag berichtete. An den Grenzen zu den EU-Nachbarländern Österreich, Italien und Ungarn wird allerdings weiterhin kontrolliert. (Quelle: dpa)

Quarantäne-Regeln für Einreise nach Deutschland werden gelockert - seit Mitternacht in NRW

Die wegen der Coronavirus-Gefahr verhängten Quarantäne-Vorschriften für Rückkehrer und Einreisende aus EU- und Schengen-Staaten nach Deutschland sollen bereits in den nächsten Tagen aufgehoben werden. Wer aus EU- und Schengen-assoziierten Staaten sowie aus Großbritannien einreist, soll von der Pflicht ausgenommen werden, sich zunächst für zwei Wochen in häusliche Quarantäne zu begeben. Darauf hätten sich die Länder mit dem Bund verständigt, teilte die nordrhein-westfälische Landesregierung am Donnerstagabend mit. Die Umsetzung der Regelung in den Ländern solle in den nächsten Tagen erfolgen. In Nordrhein-Westfalen gilt sie bereits seit Freitag 00.00 Uhr.

Gespräche zwischen Formel 1 und Hockenheim über Grand Prix

Die Formel 1 führt nach dpa-Informationen Gespräche mit dem Hockenheimring über eine möglichen Austragung eines Grand Prix in dieser durch die Coronavirus-Krise beeinträchtigten Saison.Demnach hat es einen weiteren Austausch über ein potenzielles Rennen auf der Traditionsstrecke gegeben. Es sei über organisatorische Abläufe gesprochen worden, finanzielle Aspekte wurden nicht diskutiert.

Coronakrise: Lohnfortzahlung für Eltern wird wohl nicht verlängert

Die Bundesregierung will die Lohnfortzahlung für Eltern, die in der Corona-Krise wegen geschlossener Kitas oder Schulen nicht arbeiten können, wohl doch nicht verlängern.„Angesichts der verstärkt öffnenden Schulen und Kindergärten wird es nach heutigem Stand keine Verlängerung der Regelung geben“, sagte eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ/Freitag). Eltern hatten seit dem 30. März für sechs Wochen Anspruch, vom Staat 67 Prozent des entgangenen Nettoeinkommens zu erhalten - bis zu einer Grenze von 2016 Euro im Monat.

Covid-19 könnte bei Kindern schwere Entzündungen verursachen

Weltweit gibt es Berichte über schwere Entzündungen bei Kindern im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nun beleuchtet eine Studie aus Bergamo, dem Zentrum der Pandemie in Italien, die charakteristischen Merkmale der seltenen Entzündungskrankheit, die dem sogenannten Kawasaki-Syndrom ähnelt. Wie die Ärzte im Fachblatt „The Lancet“ berichten, könne diese tatsächlich mit Covid-19 in Verbindung stehen - die Mediziner betonen aber, dass nur ein geringer Anteil jüngerer Patienten betroffen ist. In der Regel verläuft eine Corona-Infektion bei Kindern eher mild.

Coronavirus befällt auch Nieren und andere Organe

Das neue Coronavirus befällt laut einer Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) neben der Lunge auch zahlreiche andere Organe. „Sars-CoV-2, das neuartige Coronavirus, ist nicht nur ein Lungenvirus, sondern ein Multiorganvirus“, sagte der Leiter der Studie, Tobias Huber. Das hätten Untersuchungen von 27 an Covid-19 gestorbenen Patienten gezeigt. Das bei Erkrankten nach der Lunge am zweithäufigsten betroffene Organ seien die Nieren, „nicht selten bis hin zum totalen Organausfall“, sagte Huber, Direktor der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik am UKE. Außerdem habe man den Erreger in Herz, Leber, Gehirn und Blut der Patienten nachweisen können.

US-Forscher: Bereits mehr als 300.000 Corona-Tote weltweit

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind nach Angaben von US-Forschern weltweit bereits mehr als 300.000 Menschen infolge einer Infektion gestorben. Die Universität Johns Hopkins in Baltimore verzeichnete bis Donnerstagnachmittag (Ortszeit) gut 4,4 Millionen bekannte Infektionen und 300.074 Todesfälle. Das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 kann die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen. Die von der Universität veröffentlichten Infektions- und Todeszahlen sind in der Regel höher als jene der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weil sie regelmäßiger aktualisiert werden. In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Die WHO hatte bis Mittwoch rund 4,2 Millionen nachgewiesene Infektionen und knapp 290.000 Todesfälle gemeldet.

SPD-Chef: Corona-Krise nur mit höheren Steuern zu bewältigen

Die Corona-Krise lässt sich aus Sicht der SPD-Spitze nur mit höheren Steuern und Abgaben bewältigen. Wenn der Staat seine Neuverschuldung in Grenzen halten wolle, müsse es zumindest in einigen Bereichen höhere Einnahmen geben, sagte Parteichef Norbert Walter-Borjans der „Passauer Neuen Presse“. „An dieser Logik führt kein Weg vorbei. Alles andere geht nach Adam Riese nicht.“ Nach der Krise gelte es daher, Steuerschlupflöcher zu schließen und einen höheren Beitrag von Top-Einkommen und Top-Vermögen zu verlangen, sagte Walter-Borjans - ohne Details oder konkrete Summen zu nennen

Seit März mehr als 36 Millionen Arbeitslose in den USA

Die Coronavirus-Pandemie macht dem US-Arbeitsmarkt weiter schwer zu schaffen: Seit der Zuspitzung der Krise Mitte März haben in den Vereinigten Staaten mehr als 36 Millionen Menschen ihren Job verloren. In der Woche bis zum 9. Mai stellten knapp drei Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. In den sieben Wochen zuvor hatten bereits mehr als 33 Millionen Menschen solche Hilfe beantragt - so viele wie nie zuvor in derart kurzer Zeit. Präsident Donald Trump drängt auf auf die Öffnung der Bundesstaaten.

Die Bundesliga kehrt zurück - aber wie?

Am Wochenende geht es wieder los mit der Fußball-Bundesliga. Wegen der Corona-Krise wird es zwar kein normaler Spieltag werden. Einige Duelle dürften aber trotzdem für Spannung sorgen. Zum Beispiel, dass die Spiele ohne Zuschauer stattfinden. Das schreiben die neuen Vorgaben der DFL vor. Demnach dürfen sich auf dem gesamten Stadiongelände zeitgleich maximal 300 Personen aufhalten. Auch „Rudelgucken“ ist verboten.

Archivbild: Ein als Geist verkleideter Gladbach-Fan steht vor dem Spiel am Stadion. Foto: Jonas Güttler/dpa

+++ Ticker vom Donnerstag, 14. Mai +++

Ticketkauf - Gutscheine statt Geld bei Corona-Absagen

Für Kultur- und Sportveranstaltungen, die wegen der Corona-Krise ausfallen, können Ticketkäufer zunächst auch Gutscheine statt ihr Geld zurückbekommen. Der Bundestag beschloss am Donnerstag eine Regelung der großen Koalition, die Veranstalter vor Finanznöten durch massenhafte Rückzahlungen bewahren soll. Gelten soll dies für Tickets auch für andere Freizeitveranstaltungen, die vor dem 8. März gekauft wurden. Kunden sollen aber eine Auszahlung verlangen können, wenn ein Gutschein wegen persönlicher Lebensverhältnisse unzumutbar ist - oder sie den Gutschein bis 31. Dezember 2021 nicht einlösen. Die Opposition protestierte und sprach von Angriffen auf Verbraucherrechte.

Mehr als 172.900 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 7700 Tote

Bundesweit sind bis Donnerstagabend über 172 900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 172 000 Infektionen). Mindestens 7788 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 7711). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. (Quelle: dpa)

NRW hebt Corona-Quarantäne für Rückkehrer auf

Nordrhein-Westfalen hebt die Quarantäne-Vorschrift für Rückkehrer aus den europäischen Nachbarstaaten auf. Das teilte die Landesregierung am Donnerstagabend mit. Rückkehrer müssen damit nach einem Aufenthalt in den Ländern nicht mehr für 14 Tage in Quarantäne wegen der Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sprach von einem Zeichen für gute Nachbarschaft und mehr Europa. „Dies schafft Rechtsklarheit und ist eine große Erleichterung für die Menschen vor allem in den Grenzregionen und sendet ein Signal an unsere heimische Wirtschaft“, erklärte Laschet. (Quelle: dpa)

Paris gibt Milliarden für Tourismus - Urlaub im Land ab Juli möglich

Frankreichs Regierung greift der durch die Corona-Krise gebeutelten Tourismusindustrie mit einem Milliardenplan unter die Arme. Zähle man alle Unterstützungen zusammen, komme man auf 18 Milliarden Euro, sagte Premierminister Édouard Philippe am Donnerstag. Es sei ein „beispielloser Plan“, der Tourismus stehe vor der schlimmsten Prüfung der modernen Geschichte. Der Solidaritätsfonds werde bis Ende 2020 für den Tourismus offen bleiben, der Premier kündigte außerdem ein Investitionsprogramm von 1,3 Milliarden an. (Quelle: dpa)

Abstiegsfrage vor Bundesliga-Start ungeklärt - Kritik an DFL

Fünf statt drei Auswechslungen, Heimspiele notfalls in einem neutralen Stadion, einen Meister vielleicht erst im Juli - aber die strittige Abstiegsfrage bei einem Saisonabbruch bleibt ungeklärt. Zwei Tage vor dem Start des Notbetriebs der Fußball-Bundesliga mit Geisterspielen hat die fünfte außerordentliche DFL-Mitgliederversammlung in der Corona-Krise die Entscheidung für einen Worst Case vertagt. Die 36 Proficlubs räumten aber weitere Hürden beiseite, um die Runde irgendwie zu Ende zu bekommen.

Bundestag beschließt Corona-Hilfen für Millionen Bürger

Mehr Corona-Tests, ein Extra-Bonus für Pflegekräfte, höheres Kurzarbeitergeld: Der Bundestag hat eine Reihe weiterer Maßnahmen beschlossen, um Folgen der Pandemie für Millionen Menschen abzufedern. Nach den Plänen von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) sollen auch für zu Hause betreute Pflegebedürftige, für pflegende Angehörige und für Arbeitslose Erleichterungen kommen. Der Bundesrat muss den Gesetzespaketen noch zustimmen. Von der Opposition kam teils Kritik.

„Kein Kita-Betrieb, wie man ihn kennt“

Ein hohes Maß an Flexibilität, das ist in der Friedeburger Kindertagesstätte „Hollerbusch“ an der Hauptstraße in Zeiten der Corona-Pandemie erforderlich. Nahezu täglich aufs Neue müsse sich das Erzieherteam auf veränderte Bestimmungen einstellen und auf neue Sachverhalte reagieren, berichtet Einrichtungsleiterin Ilka Lichtblau.

Ein weiterer Corona-Todesfall im Landkreis Aurich

Der Landkreis Aurich gab am Donnerstagabend bekannt, dass eine weitere Person an den Folgen des Coronavirus verstorben ist. Damit steigt die Zahl der Corona-Todesfälle im Landkreis auf sieben.

Hitzige Diskussion um Alkoholverbot am Vatertag

Der Landkreis Aurich will das Infektionsrisiko am Vatertag minimieren. Er hat deshalb an Himmelfahrt den Verzehr und den Verkauf von alkoholischen Getränken in den Außenbereichen der Gaststätten untersagt. Das führte in den sozialen Netzwerken zu vielen Diskussionen. Wir haben einige Pro- und Contra-Argumente aufgestellt.

Mehr als 172.700 Corona-Nachweise in Deutschland - über 7700 Tote

Bundesweit sind bis Donnerstagnachmittag über 172 700 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 171 700 Infektionen). Mindestens 7766 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 7686). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. (Quelle: dpa)

Coronavirus befällt auch Nieren und andere Organe

Das neue Coronavirus befällt laut einer Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) neben der Lunge auch zahlreiche andere Organe. „Sars-CoV-2, das neuartige Coronavirus, ist nicht nur ein Lungenvirus, sondern ein Multiorganvirus“, sagte der Leiter der Studie, Tobias Huber, in Hamburg. Das hätten Untersuchungen von 27 an Covid-19 gestorbenen Patienten gezeigt. In einer weiteren Studie sollen am UKE Häufigkeit und Schwere von Infektionen bei Kindern untersucht werden.

Scholz sieht Bund trotz massiver Steuerausfälle gewappnet

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sieht den Bund trotz der massiven Steuerausfälle gewappnet, die schweren finanziellen Folgen der Corona-Krise zu bewältigen. Scholz sagte am Donnerstag in Berlin, dank einer sehr soliden Haushaltspolitik sei die Regierung in der Lage, mit einer solchen Situation umzugehen. Scholz bekräftigte, die Regierung werde Anfang Juni ein Konjunkturprogramm vorlegen, das neuen Schwung und Wachstum bringen solle. Scholz kündigte eine außerplanmäßige zusätzliche Steuerschätzung im September an, bevor der Haushalt für das kommende Jahr aufgestellt werde. Dann könnten die Mindereinnahmen noch präziser vorhergesagt werden. (Quelle: dpa)

Trump will Schulen öffnen - entgegen Warnungen von Experten

Ungeachtet eindringlicher Warnungen ranghoher Gesundheitsbeamter will US-Präsident Trump die Wiedereröffnung von Schulen und Universitäten vorantreiben. Das neue Schuljahr solle wie geplant im Herbst beginnen, zumal das Coronavirus „sehr wenig Auswirkungen“ auf jüngere Menschen habe, sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) im Weißen Haus. „Wir müssen unsere Schulen öffnen“, sagte Trump auch in einem am Donnerstag ausgestrahlten Interview mit dem Sender Fox Business. „Wir müssen unser Land öffnen.“ Ausdrücklich widersprach er dabei Experteneinschätzungen, die vor übereilten Schritten warnen. (Quelle: dpa)

Trotz Reisewarnung: Eurowings erweitert Mallorca-Angebot schon im Mai

Trotz der amtlichen Corona-Reisewarnung baut die Fluggesellschaft Eurowings ihr Angebot auf die spanische Insel Mallorca ab dem kommenden Wochenende aus. Neben der nie unterbrochenen Verbindung von Düsseldorf kommen ab Freitag (15. Mai) Flüge aus Hamburg und Stuttgart hinzu, wie ein Sprecher am Donnerstag berichtete. Köln und München folgen dann am Wochenende wie auch Flüge zu weiteren touristischen Zielen im Mittelmeer-Raum wie Neapel, Catania und Olbia in Italien oder Kavala in Nord-Griechenland. Das Mallorca-Angebot mache weniger als 10 Prozent des üblichen Programms aus, sagte der Sprecher der Lufthansa-Tochter. Derzeit befänden sich keine klassischen Touristen an Bord der Maschinen, sondern Residenten, Geschäftsleute oder Personal verschiedener Einrichtungen und Organisationen. (Quelle: dpa)

Dornumer Kunsttage auf 2021 verschoben

Auf Kunst im Dornumer Wasserschloss muss in diesem Jahr verzichtet werden: Der Vorstand des Vereins Kunst- und Kulturfreunde Dornum hat entschieden, die Dornumer Kunsttage auf das kommende Jahr zu verschieben. Ursprünglich war die Ausstellung vom 18. Juli bis 8. August geplant. Die elf Künstler, die ihre Werke zum Thema Grafik ausstellen wollten, waren bereits von einer Jury ausgewählt worden. „Zu Beginn der Pandemie war es nicht genau abzusehen, wie lange das öffentliche Leben eingeschränkt bleiben müsse. Mittlerweile lässt sich sicherlich sagen, dass eine Veranstaltung wie die Dornumer Kunsttage in diesem Sommer nicht ohne Weiteres stattfinden kann“, sagte Lennart Beier, Künstlerischer Leiter der Kunsttage. Für den Verein, der vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder lebe, sei es schwierig, die strengen Hygieneauflagen umzusetzen. 2021 werden alle Künstler und Künstlerinnen ausstellen können, die zu Beginn dieses Jahres ausgewählt wurden.

Ab dem 25. Mai starten die ersten VHS-Kurse

Die Volkshochschule Friesland-Wittmund startet nach der Corona-Zwangspause wieder mit ersten Angeboten. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, berichtete Geschäftsführerin Dagmar Keuenhof. Auf einen Schlag musste die Volkshochschule mehrere hundert Angebote wegen der Corona-Pandemie einstellen. Jetzt will das Team gemeinsam mit den Dozenten ein Kurzprogramm mit sechs oder sieben Terminen bis zum regulären Semesterende anbieten, es würden auch Einzelvorträge stattfinden. Die VHS hat ein kleines Studio für Webinare eingerichtet, sodass die Digitalisierung fortschreitet, berichtete die VHS-Chefin. Es werden immer mehr Kurse auch online angeboten: von Yoga am Morgen bis zum Smalltalk auf Französisch.Die Musikschule startet bereits am kommenden Montag, 18. Mai, wieder mit ihrem Programm. „Es gibt eine riesige Nachfrage“, sagte Dagmar Keuenhof.

Deutsche Telekom macht in Corona-Krise mehr Gewinn

Die Deutsche Telekom hat zum Jahresauftakt in der Corona-Krise mehr verdient. Der Gewinn unter dem Strich legte im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um fast zwei Prozent auf 916 Millionen Euro zu, wie das Dax-Unternehmen in Bonn mitteilte. Den Umsatz steigerte der Konzern um 2,3 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs um gut 10 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro.

Media Markt und Saturn erleben Kundenansturm

Nach der Wiedereröffnung stauten sich die Kunden vor vielen Läden. Dennoch rechnet der Mutterkonzern Ceconomy in den nächsten Monaten eher mit einer flauen Nachfrage. Doch weiß der Handelsriese schon, womit er die Konsumenten in die Geschäfte locken will.

Erster Corona-Fall bei einem Gefangenen in Niedersachsen

Bei einem Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Vechta, Abteilung Delmenhorst, ist am Dienstag eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt worden. Der Gefangene sei ein sogenannter Freigänger, teilt das Niedersächsische Justizministerium mit, das heißt, der Mann geht einer Erwerbstätigkeit außerhalb der JVA nach. Er war am 8. Mai 2020 von seinem Arbeitgeber darüber informiert worden, dass ein Arbeitskollege labordiagnostisch bestätigt an Covid-19 erkrankt sei. Die JVA hatte ihn nach seiner Rückkehr in die Abteilung Delmenhorst vorsorglich sogleich isoliert untergebracht. (Quelle: Nordwest-Zeitung)

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Wittmund

Vatertag: Kein Alkoholverbot im Landkreis Wittmund

Vor dem Hintergrund der Coronakrise verbietet der Landkreis Aurich am Vatertag den Verkauf und Verzehr von alkoholischen Getränken in Außenbereichen und Außenanlagen für Gaststätten jeglicher Art. Im benachbarten Landkreis Wittmund wird hingegen von einem Verbot abgesehen.

Unterstützung in Wilhelmshaven: Pro Familia lässt Klienten nicht im Stich

Probleme in der Beziehung, Fragen zu Mutterschutz, Elterngeld oder Verhütung, sexueller Orientierung und Schwangerschaftsabbruch: In all diesen Belangen und mehr hilft die Beratungsstelle „Pro Familia“ an der Bismarckstraße 121 in Wilhelmshaven und in der Außenstelle in Varel. Und: Die insgesamt fünf Mitarbeiter sind weiterhin und trotz Corona-Krise für ihre Klienten da. Das betonten die Leiterin Jana Rabsztyn, Beraterin Polina Lehmann und Verwaltungskraft Claudia Riedel.

Planungsausschuss tagt in der Friedeburger Schulmensa

Seit Mitte März war es relativ ruhig in der Friedeburger Kommunalpolitik. Doch nun hat die Gemeindeverwaltung die nächste Fachausschusssitzung angesetzt: Am Montag, 18. Mai, kommen die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses öffentlich zusammen, wobei man sich die Mensa der Schule „Altes Amt Friedeburg“ als Tagungsort ausgesucht hat. „Dort haben wir die Möglichkeit, die in der Corona-Pandemie geltenden Abstandsregelungen einzuhalten“, teilt Hans-Werner Arians, stellvertretender Bürgermeister im Amt, auf Nachfrage mit. Außerdem werde es die Möglichkeit zur Händedesinfektion geben. „Und ein Mundschutz wird empfohlen“, so Arians. Beginn ist um 19 Uhr.

Aktuelle Zahlen aus Wilhelmshaven

Covid-19 könnte bei Kindern schwere Entzündungserkrankung verursachen

Weltweit gibt es Berichte über schwere Entzündungen bei Kindern im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nun beleuchtet eine Studie aus Bergamo, dem Zentrum der Pandemie in Italien, die charakteristischen Merkmale der seltenen Entzündungskrankheit, die dem sogenannten Kawasaki-Syndrom ähnelt. Wie die Ärzte im Fachblatt „The Lancet“ berichten, könne diese tatsächlich mit Covid-19 in Verbindung stehen - die Mediziner betonen aber, dass nur ein geringer Anteil jüngerer Patienten betroffen ist. (Quelle: dpa)

Bundestag beschließt Erhöhung des Kurzarbeitergelds

In der Corona-Krise sollen Arbeitnehmer stärker vor Lohneinbußen bei Kurzarbeit bewahrt werden. Der Bundestag beschloss am Donnerstag ein entsprechendes Gesetz von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Die große Koalition stimmte dafür, die Opposition enthielt sich. Generell gibt es als Kurzarbeitergeld bereits jetzt 60 Prozent des letzten Nettolohns oder 67 Prozent für Menschen mit Kindern. Nun soll es ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 Prozent beziehungsweise 77 Prozent erhöht werden. Ab dem siebten Bezugsmonat sollen es künftig 80 Prozent oder 87 Prozent sein. Dies soll bis längstens 31. Dezember 2020 gelten.

Das Gesetz, mit dem sich der Bundesrat noch befassen muss, sieht unter anderem auch einen längeren Anspruch auf Arbeitslosengeld vor. (Quelle: dpa)

Bayern fordert bundesweites Corona-Konzept für Kinos

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) fordert für die Wiedereröffnung von Kinos in der Corona-Krise ein bundesweites Konzept. „Wir brauchen einheitliche Starts“, sagte sie am Donnerstag in München. „Kinos brauchen attraktive Filme. Die Filme starten aber nur, wenn sie bundesweit gezeigt werden können.“ Sie halte darum ein abgestimmtes Vorgehen der Bundesländer „für absolut sinnvoll“. (Quelle: dpa)

Mehr als 172 000 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 7700 Tote

In Deutschland sind bis Donnerstagvormittag über 172 000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 171 100 Infektionen). Mindestens 7712 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 7616). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. (Quelle: dpa)

Wirecard setzt rasches Wachstum trotz Corona fort

Ungeachtet der Corona-Krise und Negativschlagzeilen um Bilanzvorwürfe setzt der Zahlungsdienstleister Wirecard sein schnelles Wachstum fort. Für das erste Quartal meldete der Dax-Konzern aus dem Münchner Vorort Aschheim am Donnerstag nach vorläufigen Zahlen ein Umsatzplus von rund 24 Prozent auf 700 Millionen Euro. Das operative Ergebnis legte demnach um 26 Prozent auf 199 Millionen Euro zu. Zum Ergebnis unterm Strich machte das Unternehmen zunächst keine Angaben. Der Vorstand bekräftigte sein Ziel für dieses Jahr, einen operativen Gewinn von 1 bis 1,1 Milliarden Euro zu erzielen.

Kritik im Bundestag an weiteren Corona-Gesetzen

Die Opposition im Bundestag hat die umfangreichen Corona-Gesetze der Regierung kritisiert, die an diesem Donnerstag zur Abstimmung stehen. Die Linke bemängelte, dass die geplante Corona-Prämie nur für Beschäftigte in der Altenpflege gezahlt werden soll. Die AfD warf der großen Koalition vor, mit ihrer Krisenpolitik Angst, Hysterie und Depression zu erzeugen. FDP und Grüne kritisierten, dass die Pläne dem Gesundheitsministerium zu weitreichende Befugnisse gäben.

Gesundheitsminister Jens Spahn verteidigte die Maßnahmen. „Ein Virus wie dieses bekämpft man doch nicht, indem man es leugnet“, sagte der CDU-Politiker. Man habe gemeinsam viel erreicht. Es sei gelungen, die Infektionsdynamik zu brechen. „Das macht uns demütig, nicht übermütig, aber es macht uns auch ein Stück stolz als Gesellschaft, als Gemeinschaft, als Nation.“ (Quelle: dpa)

USA: Bis zu 27 Millionen könnten Krankenversicherung verlieren

Wegen des enormen Anstiegs der Arbeitslosigkeit in den USA könnten einer Studie zufolge fast 27 Millionen Menschen mitten in der Corona-Pandemie ihre Krankenversicherung verlieren. Der Grund dafür ist, dass die meisten Menschen dort über den Arbeitgeber krankenversichert sind, wie eine Studie der Kaiser Family Foundation erklärt. US-Präsident Donald Trump machte unterdessen erneut Druck auf die Bundesstaaten, ihre Corona-Beschränkungen möglichst bald aufzuheben, damit sich die Wirtschaft erholen kann.

Bei der dramatischen Lage auf dem US-Arbeitsmarkt ist wegen der anhaltenden Corona-Krise noch keine Besserung in Sicht. Seit März haben in den USA bereits mehr als 33 Millionen Menschen ihren Job verloren - so viele wie nie zuvor in solch kurzer Zeit.

Die Folgen der Pandemie: Steuerschätzer legen Prognose vor

Bund, Länder und Kommunen müssen wegen der Corona-Pandemie mit deutlich weniger Steuergeld auskommen. Wie schlimm es wird, sagen heute die Steuerschätzer voraus. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) stellt die Ergebnisse um 15 Uhr in Berlin vor. Erwartet wird, dass die Einnahmen des Staates zum ersten Mal seit der Finanzkrise 2009 wieder deutlich sinken - möglicherweise sogar noch drastischer als damals. Berichten zufolge könnten Bund, Länder und Kommunen in diesem Jahr etwa 100 Milliarden Euro weniger einnehmen als bei der vorhergehenden Schätzung im November vorhergesagt.

Unionspolitiker fordern weitere Lockerungen an Grenzen

Die angekündigten Lockerungen an den Grenzen in der Corona-Krise gehen einigen Politikern der Union nicht weit genug. Unionsfraktionsvize Andreas Jung (CDU) forderte rasche weitere Schritte hin zu einer Normalisierung des Grenzverkehrs. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans verlangte ebenfalls mehr Tempo. Dagegen mahnte Bayerns Regierungschef Markus Söder zur Besonnenheit. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) warnte, bei einem starken Anstieg der Infektionszahlen könnten Lockerungen von Grenzkontrollen auch wieder rückgängig gemacht werden. Seehofer hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass die Kontrollen an der Grenze zu Luxemburg in der Nacht zum Samstag beendet werden.

Studie: Jugendliche in der Corona-Krise nicht nur als Schüler sehen

Viele Jugendliche und junge Erwachsene fühlen sich in der Corona-Krise einer Studie zufolge zu wenig beachtet und in ihren Sorgen zu wenig wahrgenommen. Fast die Hälfte der Befragten bezweifelt, dass ihre Sorgen gehört werden, wie die bundesweite Studie „JuCo“ von Forschern der Universitäten Frankfurt und Hildesheim ergab. Die Lage sei paradox: Einerseits seien Schulen seit Wochen geschlossen und der vertraute Alltag von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Andererseits hätten Jugendliche den Eindruck, ausschließlich als Schülerinnen und Schüler wahrgenommen zu werden. Zu politischen Entscheidungen fühlten sie sich nicht gehört.

Infizierten Wangerooge-Gästen soll Heimreise ermöglicht werden

Nach den Lockerungen im Rahmen der Coronakrise steht zwar fest: Die Ostfriesischen Inseln sind für Touristen wieder geöffnet. Allerdings sind viele Insulaner wie auch die Touristen selbst noch sehr verunsichert. Einige Bedingungen sind klar geregelt – unter anderem der Mindestaufenthalt von sieben Tagen (zumindest auf Wangerooge). Andere Fragen bleiben dagegen noch offen. Ein Beispiel: Wie muss sich der Gast verhalten, wenn ihm eine Quarantäne angeordnet wird?

+++ Ticker von Mittwoch, 13. Mai +++

Corona in Schlachthöfen: Bundesregierung will „aufräumen“

Nach der Häufung von Corona-Infektionen in mehreren Schlachthöfen stellt die Bundesregierung rechtliche Konsequenzen in Aussicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) kündigten am Mittwoch im Bundestag an, dass das Corona-Kabinett am kommenden Montag strengere Vorschriften beschließen werde. Merkel sprach von „erschreckenden Nachrichten“ aus der Fleischindustrie und verwies auf die oft prekären Arbeits- und Wohnbedingungen der Beschäftigten. Heil versprach: „Wir werden aufräumen mit diesen Verhältnissen.“

Mehr als 172.000 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 7700 Tote

Bundesweit sind bis Mittwochabend über 172 000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 171 100 Infektionen). Mindestens 7711 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 7616). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. (Quelle: dpa)

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Aurich

Spezieller Hubschrauber für den Corona-Einsatz auf den Inseln

Für die Ostfriesischen Inseln steht ein spezieller Hubschrauber bereit. Bei Bedarf fliegen die Piloten in Emden los und bringen Patienten auf das Festland. Das Besondere dabei: Die Maschine ist auch für Corona-Fälle ausgestattet.

Landwirte können auf längeren Erntehelfer-Einsatz zählen

Landwirte können nach Signalen der Bundesregierung auch über das Frühjahr hinaus auf den wichtigen Einsatz ausländischer Saisonkräfte zählen. Innenminister Horst Seehofer (CSU) sagte, er stehe einer Verlängerung von Sonderregeln zur Einreise wegen der Corona-Krise „positiv gegenüber“. Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) betonte, es sei nach wie vor notwendig, diese Fachkräfte mit Auflagen zum Gesundheitsschutz in Deutschland zu haben. Im Juni stehe etwa der Beginn der Kirschenernte an. Von der Opposition kam scharfe Kritik an den Bedingungen für Erntehelfer.

Grüne in Jever wollen mehr Flächen für die Gastronomie freigeben

Großzügige Freigabe von öffentlichen Straßen und Plätzen für die Gastronomie und eine besondere Veranlagung der Gewerbesteuer: Die Ratsfraktion der Grünen sorgt mit besonderen Ideen für Diskussionsstoff.

Landkreis Aurich verhängt Alkoholverbot für Gaststätten

Der Landkreis Aurich will das Infektionsrisiko am Vatertag minimieren. Deshalb ist an Himmelfahrt der Verzehr und der Verkauf von alkoholischen Getränken für Gaststätten untersagt.

Studie: Nachfrage nach E-Autos steigt trotz Corona deutlich

Trotz der Corona-Krise ist die Nachfrage nach E-Autos einer Studie zufolge in den ersten vier Monaten dieses Jahres deutlich gestiegen.

Die Zahl der Elektrofahrzeuge habe sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in Deutschland auf 63.000 verdoppelt, heißt es in der Untersuchung des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach.

„In Deutschland profitiert die Elektromobilität bereits von der Ende Februar angehobenen E-Auto-Förderung“, schrieben die Experten um Studienleiter Stefan Bratzel zur Begründung. Ein weiterer Grund seien die CO2-Ziele für 2020 - einige Hersteller böten sehr günstige Konditionen für ihre E-Modelle.

Länder wollen Rettungsschirm für öffentlichen Nahverkehr einfordern

Wegen coronabedingter Einnahmeverluste in Milliardenhöhe wollen die Länder für den öffentlichen Nahverkehr einen Rettungsschirm beim Bund einfordern. Dieser soll die durch die Corona-Pandemie verursachten finanziellen Ausfälle ausgleichen, wie aus einer Beschlussvorlage der Verkehrsministerkonferenz hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Die Verkehrsminister rechneten für die Branche bundesweit 2020 mit Einnahmeausfällen von mindestens fünf Milliarden Euro. (Quelle: dpa)

Kunststoffplatten als Hygieneschutz werden knapp

In vielen Läden gehören sie nun zur Standardeinrichtung - durchsichtige Kunststoffplatten sind in der Corona-Krise als Hygieneschutzmaßnahme stark gefragt. Der Branche beschere das eine beispiellose Auftragslage, sagte Joachim Wehmeyer vom Einkaufs-Verband Deutscher Kunststoffhändler (EVDK). Durch die Wertschöpfungskette hinweg sei man davon überrascht worden. Nun gebe es in ganz Europa kein Material mehr.

Aktuelle Zahlen aus Wilhelmshaven

Sicher urlauben in Zeiten von Corona: EU zeigt Wege auf

Die EU-Kommission hat ein Konzept für sichere Sommerurlaube in Zeiten von Corona vorgelegt. Der heute in Brüssel präsentierte Plan plädiert dafür, die derzeit stark eingeschränkte Reisefreiheit innerhalb der EU zumindest schrittweise wiederherzustellen. Gleichzeitig sollen Hotels, Ferienparks und Restaurants neue strenge Hygiene- und Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen. Vorgeschlagen wird zum Beispiel eine Begrenzung der Gästezahl, damit Abstandsregeln eingehalten werden können.

Umfrage: Jeder dritte wechselte in Corona-Krise ins Homeoffice

Jeder dritte Beschäftigte ist laut einer Umfrage in der Corona-Krise ins Homeoffice gewechselt. 35 Prozent gaben in der ersten Aprilhälfte an, teilweise oder vollständig von zu Hause aus zu arbeiten, wie das Deutsche Institut der Wirtschaftsforschung auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels ermittelte. Vor der Corona-Krise haben nur 12 Prozent gelegentlich oder immer den heimischen Schreibtisch genutzt. Vor allem Beschäftigte mit höheren Einkommen und höherer Bildung konnten demnach ins Homeoffice wechseln. (Quelle: dpa)

Aufruf an alle Gläubigen zu einem Gebetstag gegen die Corona-Pandemie

Morgen findet ein weltweites Gebet gegen die Corona-Pandemie statt. Gläubige aller Religionen sind aufgerufen, „nicht [zu] vergessen, sich an Gott, den Schöpfer, zu wenden […] damit Er der Welt dazu verhilft, die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und menschlichen Auswirkungen dieser weitverbreiteten gefährlichen Pandemie zu überwinden.“ Der Vorschlag dazu stammt von einem interreligiös besetzten Komitee. Das Anliegen wird neben Papst Franziskus von vielen religiösen und zivilen Persönlichkeiten weltweit unterstützt, so vom Großimam der Al-Azhar in Ägypten, Ahmad al-Tayyeb und von UN-Generalsekretär António Guterres. Papst Franziskus ruft dazu auf: „Denkt daran: am 14. Mai, alle Gläubigen gemeinsam, Gläubige verschiedener Traditionen: Beten, Fasten und Werke der Nächstenliebe verrichten.“

Rentenversicherung: Corona-Krise schlägt auch auf Renten durch

Die Corona-Pandemie wird auch an den deutschen Renten nicht spurlos vorbeigehen, allerdings sind die genauen Ausmaße noch nicht abschätzbar. „Die negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt wirken sich auf die gesetzliche Rentenversicherung nur in abgeschwächter Form aus, da auch bei Kurzarbeit und Arbeitslosengeldbezug weiterhin Beiträge entrichtet werden“, erläuterte der Sprecher der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund, Dirk von der Heide, am Dienstag in Berlin. Die den rund 21 Millionen Rentnern für den 1. Juli in Aussicht gestellte deutliche Anhebung der Renten um 3,45 Prozent im Westen und um 4,20 Prozent im Osten sei von der Krise allerdings noch nicht betroffen. (Quelle: dpa)

Merkel: „Keinerlei Erhöhungen von Abgaben und Steuern geplant“

Die Bundesregierung plant nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel bisher zur Finanzierung der Corona-Krise keine Steuererhöhung. „Stand heute sind keinerlei Erhöhungen von Abgaben und Steuern geplant“, sagte Merkel (CDU) am Mittwoch in der Regierungsbefragung in Berlin im Bundestag. Es gehöre zu Politik, „dass wir zum jetzigen Zeitpunkt immer antworten, sonst wären wir ja Zukunfts-Vorherseher, und das maße ich mir nicht an“, fügte sie hinzu.

Merkel verwies mit Blick auf die Lage der Wirtschaft und Arbeitnehmer auf staatliche Hilfen wie Kurzarbeit, Liquiditätshilfen und die Senkung der Mehrwertsteuer für Gastronomen. Sie sei froh, dass die Pandemie Deutschland in einer wirtschaftlich guten Situation erfasst habe. „Wir haben die Chance, es gut zu bewältigen. Aber ich sage nicht, dass niemand etwas merken wird.“ (Quelle: dpa)

Polizisten bei Masken-Streit in Bonn schwer verletzt

Zwei Polizisten sind am Wochenende in einem Supermarkt schwer verletzt worden - bei dem Einsatz ging es um Kunden, die keine Masken tragen wollten. Jetzt wurden Wohnungen von Verdächtigen durchsucht. Führt die Spur ins Reichsbürgermilieu - und war die Tat geplant?

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Wittmund

Zwei Wilhelmshavener und ein Wittmunder sind genesen

Aktuell sind fünf Wilhelmshavener mit dem Coronavirus infiziert, von denen sich jedoch zwei Patienten außerhalb der Stadt in stationärer Behandlung befinden. Das bedeutet, dass seit gestern zwei Infizierte genesen sind. Auch im Landkreis Wittmund ist im Vergleich zum Vortag eine weitere Person genesen, sodass es dort aktuell drei Infektionen gibt.

Bundesliga: Wie die Fans mit den Geisterspielen umgehen

„Nein zum Fußball ohne Fans!“ Ultra-Gruppen der „United supporters of Europe“ fordern die Aussetzung des Spielbetriebs auf dem gesamten Kontinent. In der Bundesliga rollt der Ball am Wochenende wieder. Anhänger befürchten einen „Totentanz“.

VTB zwischen Hoffen und Rechnen

Der Oberligist aus Altjührden steht in der Corona-Krise vor ungewisser Zukunft. Einige Spieler haben zugesagt, auch weiterhin für die SG auflaufen zu wollen. Wie der Kader letztlich aussieht, ist noch völlig offen.

Stadtbücherei Schortens bietet Lesevergnügen auf neuen Wegen

Aufgeatmet wurde in der vergangenen Woche: In der Schortenser Bücherei konnte es wieder losgehen. Wie sich die Veranwortlichen auf Abstandsregeln und Hygiene eingestellt haben und was die Kunden erwartet.

Bundesregierung beschließt Lockerung der Grenzkontrollen

Die Kontrollen an der deutschen Grenze sollen von diesem Samstag an vorsichtig gelockert werden. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch nach der Kabinettssitzung in Berlin erfuhr, strebt das Bundesinnenministerium aber erst für den 15. Juni ein vollständiges Ende der wegen der Corona-Pandemie eingeführten Kontrollen an allen Grenzabschnitten an.

Österreich öffnet Grenze zu Deutschland

Die wegen der Corona-Pandemie geschlossene Grenze zwischen Deutschland und Österreich soll am 15. Juni wieder vollständig geöffnet werden.

Das bestätigte das österreichische Kanzleramt der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Zuvor hatte die österreichische Nachrichtenagentur APA darüber berichtet. Schon ab diesem Freitag werde es an den Grenzen nur noch stichprobenartige Kontrollen geben, meldete die APA.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte am Dienstag mit seiner deutschen Amtskollegin Angela Merkel (CDU) telefoniert. Die deutsche Bundesregierung will bei ihrer Sitzung an diesem Mittwoch über weitere Schritte beraten.

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Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen eingebrochen

Die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen sind wegen der Corona-Krise eingebrochen. Da viele Verkehrsunternehmen Verbindungen einschränkten und Menschen aus Furcht vor Infektionen fern blieben, gingen die Zahlen im ersten Quartal um elf Prozent zurück.Für ihre Schätzung hat das Statistische Bundesamt dafür die Daten einiger großer Verkehrsfirmen ausgewertet. Besonders stark fielen demnach die Fahrgastzahlen im Eisenbahnnahverkehr einschließlich S-Bahnen. Hier erwarten die Statistiker ein Minus von 15 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum. Im Straßenbahnverkehr, zu dem Stadtbahnen, Hoch- und U-Bahnen sowie Schwebebahnen zählen, sowie im Busverkehr sanken die Fahrgastzahlen um 9 Prozent. Im Eisenbahnfernverkehr errechneten die Statistiker einen Rückgang von 13 Prozent im Zeitraum Januar bis März.

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Hoffenheim-Arzt: Bei Team-Quarantäne ist Saison beendet

Bei einer Mannschafts-Quarantäne wegen Corona wäre nach Meinung von Hoffenheims Teamarzt Thomas Frölich die Saison in der Fußball-Bundesliga gelaufen.„Über eine Quarantäne entscheidet ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt. Es bestehen zwar klare Kriterien, zu welchen Risikogruppen die Kontaktpersonen zählen, aber es gibt immer einen Ermessensspielraum“, sagte Frölich in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“. „Aber wenn es so kommt, dass generell die ganze Mannschaft in Quarantäne geschickt wird, dann können wir diese Saison nicht fertig spielen. Mit Sicherheit nicht!“, betonte der 61-Jährige der TSG 1899 Hoffenheim.

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DGB fordert einer Sicherung der Kaufkraft in Corona-Krise

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Bundesregierung aufgefordert, in der Corona-Krise die Kaufkraft der Menschen zu sichern.

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Konsumnachfrage dürfe nicht weiter einbrechen, wenn die Wirtschaft am Laufen und die Arbeitslosigkeit gering gehalten werden solle. Wirtschaftsverbände forderten zusätzliche Hilfen und weniger Bürokratie. Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch verlangte, Leistungen des Staates und der Sozialsysteme dürften nicht eingeschränkt werden. „Ansonsten können nicht nur soziale und wirtschaftliche, sondern auch politische Verwerfungen drohen.“

Infolge der Corona-Krise wird eine schwere Rezession in Deutschland erwartet. Die Bundesregierung will bis Anfang Juni ein Konjunkturprogramm vorlegen.

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DFL will Zustimmung von Clubs für Folgen von Saisonabbruch

Die Deutsche Fußball Liga will einem Medienbericht zufolge die 36 Clubs bei der Mitgliederversammlung über die Modalitäten bei einem Saisonabbruch abstimmen lassen.

Den Vereinen solle am Donnerstag nach Bundesliga und 2. Bundesliga getrennt zwei Papiere mit der Hoffnung auf Zustimmung vorgelegt werden, berichtete die „Bild“-Zeitung.

Demnach solle bei Abbruch der Saison aus rechtlichen Gründen vor dem offiziellen Ende die aktuelle Tabelle gewertet werden. Damit solle vermieden werden, dass ein abgeschlagener Verein einen Abbruch provoziere. Somit könnte auch bei einem Saisonabbruch ein Meister gekürt werden, es gäbe jeweils zwei feste Absteiger und keine Aufstockung der Ligen.

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VW muss Arbeit wieder herunterfahren - Absatzflaute

Wegen des Verkaufseinbruchs in der Corona-Krise muss Volkswagen die Arbeit nach dem jüngsten Wiederanlauf stellenweise schon wieder herunterfahren.

Im Stammwerk Wolfsburg soll die Produktion des kleinen SUV Tiguan sowie des Touran und des Seat Tarraco demnächst an vier Tagen komplett ruhen. Dies gelte an diesem Freitag (15.05.) sowie für den 20., 25. und 29. Mai, hieß es am Dienstagabend aus Unternehmenskreisen. Auch der neue Golf 8 ist betroffen, hier entfallen an den genannten Tagen aber vorerst nur einzelne Schichten.

Zudem soll die Möglichkeit von Kurzarbeit mindestens auf den Zeitraum vom 18. bis 31. Mai erweitert werden. Angemeldet habe man die Option bei der Arbeitsagentur bis Ende Juni.

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+++ Ticker von Dienstag, 12. Mai +++

Fast 27.000 Corona-Tote in Frankreich

Frankreich zählt seit Beginn der Covid-19-Epidemie fast 27 000 Tote. In den vergangenen 24 Stunden seien 348 neue Todesfälle in Krankenhäusern und Pflegeheimen verzeichnet worden, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstagabend mit. Das ist ein Anstieg im Vergleich zu den vergangenen Tagen. Insgesamt liegt die Zahl nun bei 26 991 Todesopfern. Gleichzeitig lässt der Druck auf die Krankenhäuser weiter nach. Im Vergleich zur Vorwoche werden dort weniger Corona-Infizierte behandelt. Auch die Zahl der Menschen auf den Intensivstationen ist weiter rückläufig. Am Montag gab es im Land die ersten Lockerungen nach fast zwei Monaten strengen Ausgangsbeschränkungen. (Quelle: dpa)

Mehr als 171.100 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 7600 Tote

Bundesweit sind bis Dienstagabend über 171 100 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 170 400 Infektionen). Mindestens 7616 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 7509). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. (Quelle: dpa)

Langeoogs Bürgermeistern spricht heute bei Markus Lanz über die Krise

Heute Abend ab 23.15 Uhr ist Langeoogs Bürgermeisterin Heike Horn live bei Markus Lanz. In der Talkshow wird sie über die Auswirkungen der Coronakrise auf die Insel sprechen. Den Livestream finden Sie hier.

Landkreis Wittmund erlaubt größere geführte Watt-Touren

Gute Nachrichten für alle Wattentdecker: Der Landkreis Wittmund stimmt dem Sicherheitskonzept der Wattführer zu. Damit sind nun wieder geführte Touren für mehrere Personen möglich – allerdings unter bestimmten Auflagen.

Merkel macht Hoffnung auf schrittweise Grenzöffnungen

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in der Corona-Krise Hoffnung auf eine schrittweise Öffnung der Grenzen zu den Nachbarländern gemacht.Veränderungen bei den Grenzkontrollen müssten immer in Kooperation mit den Nachbarn gemacht werden, sagte Merkel am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen in einer virtuellen Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Dabei werde es häufig einen zweistufigen Prozess geben. Ihr sei wichtig, dass die Kontrollen nicht „bis ultimo“ fortgesetzt würden, wurde Merkel zitiert.

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Aurich

Masken werden wie am Fließband genäht

Seit zwei Wochen hat das „Sander Kaufhaus“, das soziale Kaufhaus an der Hauptstraße, wieder geöffnet. Wie alle anderen Geschäfte auch, musste es zuvor für etliche Wochen die Türen geschlossen halten. Seit der Verkauf aber wieder läuft, gibt es vor allem einen Renner: Mund-Nasen-Masken können gar nicht so schnell hergestellt werden, wie sie verkauft werden könnten.

Reisebüros zwischen Hoffnung und Frustration

Im Gegensatz zu Geschäften und Restaurants verdienen Reisebüros kein Geld, wenn sie nur wieder öffnen. So erleben Betriebe aus Wilhelmshaven die Pandemie – und wie Kunden reagieren.

Lindner fordert schnellstmögliche Öffnung der Grenzen

Deutschland muss nach Auffassung des FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Christian Lindner die Grenzen zu seinen Nachbarländern schnellstmöglich öffnen. „Das Infektionsgeschehen gibt keinen Anlass mehr für diese Grenzschließungen“, sagte Lindner am Dienstag in Berlin. Er warf Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vor, in dieser Frage „halsstarrig“ zu sein - dies sei kein Beitrag zur Völkerverständigung. „Wenn es auf der anderen Seite der Grenzen Bereitschaft zur Öffnung gibt, dann darf es auf der deutschen Seite nicht länger eine Blockade geben.“ Diese gelte auch für die unnötige Quarantänepflicht für Reisende aus dem europäischen Ausland. (Quelle: dpa)

Wilhelmshaven ändert Beschränkungen für Kundenzahl in Geschäften

Die Stadt Wilhelmshaven hat ihre Allgemeinverfügung vom 17. April, die zuletzt am 5. Mai geändert wurde, aufgehoben. Darin war die Zahl der Kunden, die sich in einem Geschäft zeitgleich aufhalten dürfen, auf ein Kunde pro 25 Quadratmeter beschränkt. Ab Mittwoch, 13. Mai, gelten die Vorgaben aus dem §8 Abs. 1 der Landesverordnung vom 8. Mai 2020. Demzufolge darf eine Person je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche in Verkaufsstellen, Geschäften und Dienstleistungseinrichtungen eingelassen werden. Wichtig: Diese Höchstzahl richtet sich nicht nach den Kunden, sondern beinhaltet auch das anwesende Personal. Die Betreiber sind dazu verpflichtet, den Zutritt zu den Verkaufsflächen sowie die Kundenströme zu steuern, Warteschlangen zu vermeiden und die Hygieneauflagen einzuhalten. Es liegt in ihrer Verantwortung, Ballungen innerhalb ihrer Geschäfte zu verhindern und so den Gesundheitsschutz zu gewährleisten. Sollte das Ordnungsamt bei seinen Kontrollen Verstöße feststellen, werden gegen die Betreiber entsprechende Verfahren eingeleitet.

Weniger Mini-Jobs durch Corona-Krise

Die Corona-Krise hat zu einem erheblichen Rückgang bei den Minijobs in Deutschland geführt. Ende März seien im gewerblichen Bereich noch knapp 6,38 Millionen Beschäftigte mit 450-Euro-Jobs in Deutschland gemeldet gewesen, fast 220 000 oder 3,3 Prozent weniger als im selben Monat des Vorjahres, berichtet die Minijob Zentrale am Dienstag in Bochum.

Besonders stark war der Rückgang im Gastgewerbe: Hier verloren 11,1 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Job. Im Verarbeitenden Gewerbe gab es 6,3 Prozent weniger Minijobber als im März 2019. Nur in der Land- und Forstwirtschaft und im Baugewerbe stieg die Zahl an. (Quelle: dpa)

Neustart: 3. Liga bleibt gespalten - Mannheim beantragt Abstimmung

Kein Go der Politik, Kritik an neutralen Spielorten, Vorwürfe an den DFB und ein neuer Abstimmungsantrag: Die 3. Liga bleibt auch nach dem Signal des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs am 26. Mai tief gespalten. „Ich habe eine neue Abstimmung beantragt. Ich sehe es nicht ein, dass der DFB die Saison auf Basis eines veralteten Meinungsbildes, aber unter neuen Rahmenbedingungen, Stichwort neutraler Spielort, fortsetzen will“, sagte Geschäftsführer Markus Kompp von Waldhof Mannheim. Angesichts des neuen Rahmenterminplans, der vorsieht, elf Spieltage mit fünf englischen Wochen zu absolvieren, schlägt die SG Sonnenhof Großaspach Alarm. Einige Clubs seien bereits seit Wochen im kontaktlosen Training, die Entscheidungen der Behörden regional unterschiedlich. (Quelle: dpa)

Sachsens Regierung zieht Corona-Lockerungen vor

Sachsen will die meisten der bereits angekündigten Corona-Lockerungen schon auf diesen Freitag vorziehen. Das kündigte die Regierung am Dienstag nach einer Kabinettssitzung an. Nach der neuen Schutzverordnung sollen dann etwa Theater, Kinos und Freibäder wieder öffnen. Ursprünglich war das für kommenden Montag vorgesehen. Eine Öffnung am Freitag war lediglich der Gastronomie und Hotels in Aussicht gestellt worden. In Ausnahmefällen dürfen Angehörige in Alten- und Pflegeheime besucht werden. Voraussetzung sind Hygiene-Konzepte. Kitas und Schulen öffnen aber erst ab Montag.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) sprach von einem „historischen Tag“. Es gehe um die bundesweit größten Lockerungen. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) nannte die Lockerungen einen „mutigen Schritt“: „Aus Mut darf kein Leichtsinn werden“, appellierte er an die Vernunft. (Quelle: dpa)

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Wittmund

In Thüringen Versammlungen wieder ohne Teilnehmerbegrenzung erlaubt

In Thüringen sollen ab Mittwoch Demonstrationen wieder ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl möglich sein. Das sieht eine Verordnung vor, auf die sich das Kabinett geeinigt hat, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Erfurt bekannt gab.

DFL-Versammlung für Donnerstag geplant

Zwei Tage vor der Wiederaufnahme der Bundesliga-Saison hält die Deutsche Fußball Liga erneut eine außerordentliche Mitgliederversammlung ab.Wie die DFL in Frankfurt/Main mitteilte, steht am Donnerstag wieder eine Schalte mit den 36 Proficlubs der 1. und 2. Liga an. Dies sei bereits länger geplant gewesen. Eine Kehrtwendung gibt es bei der Veröffentlichung der Tests auf das Coronavirus bei den Clubs: Die Ergebnisse will die DFL nicht mehr zentral veröffentlichen, was sie vergangene Woche noch ausdrücklich für sich beansprucht hatte.

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Weil kündigt Stufenplan für weitere Lockerungen an

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat am Dienstag einen Stufenplan angekündigt, der weitere Lockerungen in der Corona-Krise vorsieht. „Wir wollen für die nächsten Monate die Schritte aufzeigen, in denen alle Bereiche nach und nach wieder einen geregelten Alltag aufnehmen können, so gut das eben unter den Bedingungen der anhaltenden Pandemie möglich ist“, sagte Weil laut Redemanuskript.Vorranging geht es weiterhin um den Infektionsschutz, bei dem die Landesregierung auch verstärkt auf das regionale Vorgehen setze. „Deswegen sind Abstandspflichten, Kontaktbeschränkungen und Masken beim Einkaufen, in Bus und Bahn noch längere Zeit die Begleiter unseres Alltags.“ Es gelte also zwischen Risiko und Schaden abzuwägen.

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Wilhelmshaven veröffentlicht aktuelle Infektionszahlen

Ärzte erwarten mehr Hautschäden wegen häufigen Händewaschens

Das häufige Händewaschen in der Corona-Pandemie wird nach Einschätzung von Hautärzten dazu führen, dass mehr Menschen juckende Hand-Ekzeme entwickeln.

„Seife greift die Hautbarriere an“, sagte der Dermatologe Christoph Skudlik der Deutschen Presse-Agentur. Der 52-Jährige ist Chefarzt des Instituts iDerm mit Sitz an der Universität Osnabrück und dem BG Klinikum Hamburg.

Abnutzungs-Ekzeme an den Händen seien störend, zudem könnten sich in der vorgeschädigten Haut mehr Erreger einnisten. Wer ohnehin zu Neurodermitis neige, sollte besser alkoholische Hände-Desinfektionsmittel benutzen, riet der Mediziner. Zudem sollten Betroffene bei Hautproblemen zum Facharzt gehen.

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Ryanair fliegt 40 Prozent ab Juli - Jobs fallen weg

Europas größter Billigflieger Ryanair will seinen Flugbetrieb zum Sommer wieder deutlich hochfahren. Ab 1. Juli sollen 40 Prozent der regulären Flüge wieder stattfinden, teilte das Unternehmen in Dublin mit.

Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur bekräftigte Ryanair-Manager David O’Brien aber auch die Pläne, wegen der langfristig schwächeren Nachfrage rund jeden fünften Job zu streichen.

Voraussetzung für den Neustart sei, dass die Regierungen die Reisebeschränkungen für Flüge innerhalb der EU lockern und an den Flughäfen Sicherheitsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz eingeführt würden. Täglich würde Ryanair nach eigenen Angaben dann fast 1000 Flüge anbieten und damit 90 Prozent der Strecken abdecken, die die Airline vor der Corona-Krise angesteuert hatte.

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Dax dümpelt vor sich hin

Der Dax hat keine klare Richtung gefunden. Während sich Anleger wie schon zu Wochenbeginn weiter vor einer zweiten Corona-Welle fürchten, hellten gute Unternehmensnachrichten die Stimmung etwas auf.Der deutsche Leitindex pendelte um seinen Vortagesschluss und notierte am Mittag 0,16 Prozent tiefer bei 10.807,52 Punkten. Für den MDax ging es um 0,26 Prozent auf 23.804,81 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 hingegen bewegte sich kaum vom Fleck.

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Corona-Krise führt zu weniger Verkehrsunfällen

Homeoffice und Kontaktverbote haben dazu geführt, dass Menschen ihr Zuhause in den vergangenen Wochen weniger verlassen haben.

Das hat sich auch im Straßenverkehr niedergeschlagen: Während der Einschränkungen in der Corona-Pandemie sind auf Deutschlands Straßen weniger Unfälle passiert, wie aus Zahlen von Autoversicherern, Luftrettern und Polizei hervorgeht.

Die Kfz-Versicherungen erfassten seit den verhängten Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 weniger Schadensmeldungen nach Unfällen.

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Insel Langeoog übernimmt Urlaubs-Regeln vom Festland

Unter welchen Voraussetzungen die Touristen nach Niedersachsen kommen dürfen, ist unterschiedlich. Während im übrigen Niedersachsen seit Montag gilt, dass neue Gäste nur alle sieben Tage kommen dürfen, sieht die Landesverordnung für die Inseln ein Mindestaufenthalt von sieben Tagen vor. Gleichzeitig gesteht die Verordnung den Kommunen auch die Freiheit zu, selbst zu entscheiden, wer die Insel betreten darf.Langeoogs Bürgermeisterin Heike Horn (parteilos) macht davon Gebrauch und setzt statt Mindestaufenthalt auf die auf dem Festland geltende Wiederbelegungsfrist: „Worum es geht ist ja, dass die Fluktuation eingeschränkt wird. Wenn jetzt jemand drei Tage auf der Insel verbleibt, muss danach die Ferienwohnung vier Tage leer bleiben.“ Norderney und Juist verkünden auf ihren Webseiten hingegen, die Unterkunftsmiete für mindestens eine Woche sei Voraussetzung für Touristen.

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Quarantänepflicht für Einreisende außer Vollzug gesetzt

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat die generelle Quarantänepflicht für Menschen außer Vollzug gesetzt, die aus dem Ausland ins Land einreisen. Die Richter gaben damit dem Eilantrag des Eigentümers einer Ferienhausimmobilie in Schweden statt.Der Senat setzte einen Paragrafen der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vom 8. Mai einstweilig außer Vollzug. Er unterwirft aus dem Ausland Einreisende grundsätzlich einer Quarantänepflicht. Der Beschluss vom 11. Mai ist unanfechtbar, teilte die Justizbehörde mit.

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Maskenpflicht im Weißen Haus - aber Trump gibt Entwarnung

US-Präsident Donald Trump sieht die jüngsten Fälle von Corona-Infektionen im Weißen Haus nicht als Problem. Gleichzeitig ordnete er aber an, dass die Mitarbeiter der Regierungszentrale nun als Vorsichtsmaßnahme Gesichtsmasken tragen müssen.Trump selbst und Vizepräsident Mike Pence sollen von der Maskenpflicht aber ausgenommen sein. Die Regierung habe die Situation „sehr gut unter Kontrolle“, sagte Trump im Weißen Haus. Die jüngsten Infektionen seien kein Beleg dafür, dass die Sicherheitsvorkehrungen sich nicht bewährt hätten. „Das kann passieren“, sagte Trump.

Stars sammeln Millionen für Bedürftige in New York

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Stars wie Alicia Keys, Billy Joel, Sting und Jennifer Lopez haben mit einer Benefiz-Aktion in der Corona-Krise Geld für Bedürftige in der von der Pandemie besonders hart getroffenen Metropole New York gesammelt.Insgesamt seien 115 Millionen Dollar (etwa 106 Millionen Euro) für die Wohltätigkeitsorganisation Robin Hood zusammengekommen, sagte Moderatorin Tina Fey nach der einstündigen und größtenteils vorab aufgezeichneten Show „Rise Up New York!“, die im US-Fernsehen gezeigt wurde. „Diese Stadt braucht eure Hilfe.“ Das Geld soll unter anderem New Yorker unterstützen, die in der Krise ihren Job verloren haben.

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+++ Ticker von Montag, 11. Mai +++

Studie: Vermutlich Tausende Tote mehr durch Pandemie in New York

Eine neue Untersuchung der New Yorker Gesundheitsbehörde vermutet mehr als 5000 zusätzliche Corona-Todesopfer in der Millionenmetropole. Die am Montag veröffentlichte Studie deutet auf dann insgesamt etwa 25 000 Todesopfer in der Großstadt an der US-Ostküste hin. Sie untersuchte die sogenannte Übersterblichkeit in New York City vom 11. März bis zum 2. Mai - das ist die Abweichung von der angenommenen Totenzahl während des gleichen Zeitraums in einem normalen Jahr. Für die Zeit zählte die Behörde 32 107 Tote in New York, was einer Übersterblichkeit von 24 172 entspreche. (Quelle: dpa)

Italien erlaubt Regionen schnellere Corona-Lockerungen

Die italienische Regierung gibt den 20 Regionen nach Politiker-Angaben mehr Spielraum für schnellere, gestaffelte Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Über diese Einigung berichtete der Präsident der Region Ligurien, Giovanni Toti, am Montagabend auf Twitter. Zuvor hatte es eine Videokonferenz zwischen Vertretern der Regionen, Ministerpräsident Giuseppe Conte und anderen Regierungsmitgliedern gegeben. Italien hatte in der Covid-19-Krise am 4. Mai mit vorsichtigen Lockerungen der strengen Sperren begonnen. Vielen Regionen, in denen es weniger Neuinfektionen als etwa in der Lombardei gibt, ging die Aufhebung von Verboten im Bereich Wirtschaft nicht schnell genug. Ab dem 18. Mai könnten die Regionen zum Beispiel Bars und Restaurants öffnen, hieß es in Medienberichten. (Quelle: dpa)

EU-Kommission: Grenzkontrollen schrittweise abschaffen

Die in der Corona-Krise eingeführten Grenzkontrollen sollten aus Sicht der EU-Kommission nach und nach gelockert werden. „Da sich die Gesundheitssituation allmählich verbessert, sollte sich die Abwägung ändern, hin zu einer uneingeschränkten Personenfreizügigkeit“, heißt es im Entwurf einer Empfehlung, die die Brüsseler Behörde am Mittwoch vorstellen will und aus dem das „Handelsblatt“ zitiert. In Deutschland war Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zuletzt wegen der andauernden Grenzkontrollen zu mehreren Nachbarländern deutlich unter Druck geraten. (Quelle: dpa)

DFB legt Rahmen für Fortsetzung im Fußball fest

Nach der Freigabe für die Bundesliga soll es nun auch in weiteren Wettbewerben bald wieder losgehen. Der DFB gibt dafür den Rahmen vor, wartet aber noch auf eine Genehmigung der Politik. Die besonders umstrittene Fortsetzung der 3. Liga soll Ende Mai starten.

Mehr als 170.400 Corona-Nachweise in Deutschland

Bundesweit sind bis Montagabend über 170.400 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 169.800 Infektionen). Mindestens 7509 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 7443). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Aurich

Galeria Karstadt Kaufhof bereitet Mitarbeiter auf Stellenabbau vor

Die angeschlagene Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof bereitet ihre Mitarbeiter auf Standortschließungen und einen weiteren Stellenabbau im Zuge des Anfang April eingeleiteten Schutzschirmverfahrens vor. In einem Brief an die Mitarbeiter berichtete die Unternehmensführung am Montag, der gerichtlich bestellte Sachwalter Frank Kebekus und der Generalbevollmächtigte Arndt Geiwitz hätten klar gemacht, dass es angesichts der Corona-Krise „leider auch zu Standortschließungen und dementsprechend auch zu einem Arbeitsplatzabbau kommen muss“. Angaben zur Zahl der bedrohten Filialen oder der gefährdeten Arbeitsplätze machte das Unternehmen nicht. Zunächst hatte das „Manager Magazin“ über den Brief berichtet. (Quelle: dpa)

Urlaub trotz Krise: Hoffnungen und Hygienekonzepte

Ist der Sommerurlaub noch zu retten? In dieser Woche will die EU-Kommission Leitlinien für die schwer getroffene Tourismusbranche vorlegen. Schon jetzt laufen europaweit etliche Bemühungen.

Wilhelmshaven soll Geschäften helfen und „auf Gebühren verzichten“

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Wilhelmshaven-Friesland (MIT) fordert, dass die hiesige Politik Geschäfte stärker unterstützt und ein Zeichen setzt. Für Ständer, Tische und Stühle fallen Gebühren an. Darauf solle die Stadt verzichten.

Maskenwette: Jevers Bürgermeister muss beim Lieferdienst helfen

Eine Stadt hat zwei Wochen lang genäht – herausgekommen sind die kreativsten Mund-Nasen-Bedeckungen. Insgesamt haben Karin Falkenhof und Dieter Paul 371 selbst genähte Masken mit Bezug zu Jever bekommen. Das heißt für den Bürgermeister Jan Edo Albers: Wette verloren. Er muss jetzt beim Lieferdienst helfen.

Diskotheken in der Krise – Partygänger müssen weiter warten

Wann Clubs öffnen dürfen, ist weiterhin unklar. Dabei gäbe es Möglichkeiten. So spitzt sich die Situation für die Betreiber weiter zu. Über die Situation von Discothekenbetreibern, die Corona-Soforthilfen und Livestreams: Die Inhaber der „Nachtschicht“ in Schortens und der Inhaber vom „Twister Dance“ in Sande berichten.

Neustart Ende Mai: DFB beschließt Fortsetzung der 3. Liga

Mit vollem Programm zum Saisonende: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Weg für eine Fortsetzung der 3. Liga freigemacht. Das Präsidium beschloss am Montag, den Spielbetrieb am 26. Mai wieder aufzunehmen, wenn die behördlichen Genehmigungen vorliegen. Der neue Rahmenterminplan sieht zudem vor, dass die verbleibenden elf Spieltage mit fünf englischen Wochen absolviert werden, sodass die Saison am 30. Juni endet. Die beiden Relegationsspiele zwischen dem Drittplatzierten der 3. Liga und dem Tabellen-16. der 2. Bundesliga würden sich laut der aktuellen Planungen bis 7. Juli anschließen „Die 3. Liga arbeitet konzentriert an einer möglichen Fortsetzung der Saison und ihrem Erhalt als Profiliga. Wir würden uns freuen, ab 26. Mai wieder unseren Beruf im Spielbetrieb ausüben zu können. (Quelle: dpa)

DFB-Pokal soll im Juni fortgesetzt werden - Finale am 4. Juli

Der Spielbetrieb im DFB-Pokal soll in der derzeitigen Corona-Krise im Juni fortgesetzt werden. Vorbehaltlich einer politischen Erlaubnis sind die beiden Halbfinals für den 9. und 10. Juni geplant und das Finale in Berlin für den 4. Juli, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag nach einer Präsidiumssitzung mitteilte. (Quelle: dpa)

Erste Lockerungen in Frankreich

Endlich wieder frei sein - nein, das wäre übertrieben. Erstmals lockert Frankreich seine strengen Ausgangsbeschränkungen. Doch es sind kleine Schritte, die das schwer getroffene Land macht. Und zum Start geht auch nicht alles glatt.

Zwei Friesländer sind genesen

Im Landkreis Friesland sind am Wochenende zwei Corona-Infizierte genesen. Damit sinkt die Zahl der derzeitigen Infektionen auf drei, wovon sich eine Person in stationärer Behandlung befindet.

Auf Behörden angewiesen: Fußball zittert Re-Start entgegen

Der Profifußball zittert dem Wiederanpfiff in der 1. und 2. Bundesliga entgegen. Nach den Fällen bei Dynamo Dresden steht das Konzept der Deutschen Fußball Liga mehr denn je in Frage. Die Veröffentlichung der dritten Testreihe durch die Deutsche Fußball Liga stand am Montag noch aus. Während die Teams sich in der einwöchigen Quarantäne auf die noch neun ausstehenden Spieltage vorbereiten, rücken die Gesundheitsbehörden in den Mittelpunkt.

Corona-Soforthilfe für Behinderten-Arbeitsplätze startet

Die Aktion Mensch legt eine Corona-Soforthilfe zur Sicherung der Arbeitsplätze Behinderter in gemeinnützigen Unternehmen auf. „Mehrere tausend Arbeitsplätze in Inklusionsfirmen sind durch die aktuelle Krise akut gefährdet“, teilte die Organisation am Montag in Bonn mit. Gut die Hälfte der rund 650 gemeinnützigen Inklusionsfirmen mit mindestens 40 Prozent behinderten Mitarbeitern in Deutschland arbeite in Branchen wie Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung. Sie dürften keine Rücklagen bilden, seien derzeit stark von Umsatzeinbußen betroffen und hätten Probleme, weiterlaufende Fixkosten zu tragen. Insgesamt stehen acht Millionen Euro zur Verfügung. (Quelle: dpa)

Verband fordert Corona-Bonus bei schlechtem Abiturergebnis

Der Deutsche Hochschulverband fordert einen Noten-Bonus für den Fall, dass das diesjährige Abitur infolge der Corona-Krise schlechter ausfallen sollte als im Durchschnitt der letzten Jahre. „Für den Abiturjahrgang 2020 darf kein Nachteil entstehen“, sagte Verbandspräsident Bernhard Kempen den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Man müsse die besonderen Bedingungen berücksichtigen, unter denen das Abitur in diesem Jahr stattfinde. Das Coronavirus dürfe nicht den Lebenslauf eines ganzen Jahrgangs abwerten.

Bund gibt 750 Millionen Euro für Impfstoffentwicklung

Die Bundesregierung hat nach Angaben von Forschungsministerin Anja Karliczek ein 750-Millionen-Euro-Programm für die Herstellung und Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus beschlossen. Mit rund 500 Millionen Euro sollen Studienkapazitäten für die Impfstofferprobung in Deutschland ausgebaut werden, und 250 Millionen Euro sollen in den Ausbau von Produktionskapazitäten im Land gehen, teilte die CDU-Politikerin am Montag in Berlin mit. Vorher hatte das sogenannte Corona-Kabinett - ein Kabinettsausschuss mehrerer Bundesminister unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) - über das Thema beraten. (Quelle: dpa)

Aktuelle Zahlen aus Wilhelmshaven

Rathaus Schortens öffnet nach vorheriger Terminvereinbarung

Nachdem das Rathaus in den vergangenen Wochen zur Vermeidung der Ansteckungsgefahr im Rahmen der Corona-Epidemie geschlossen war und nur dringend notwendige Besuche möglich waren, soll jetzt schrittweise wieder der Normalbetrieb starten. Die Teamteilung wurde bereits aufgehoben, das Personal arbeitet in der zweiten Woche bereits wieder vollzählig ohne Homeoffice-Regelungen. Nun wurden weitere Vorkehrungen wie z.B. das Aufstellen von Schutzscheiben und Desinfektionsspender getroffen. Daher soll es ab Dienstag wieder möglich sein, Anliegen persönlich zu klären. Wer ins Rathaus kommt, ist verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt auch für Kinder ab sechs Jahre. Der Einlass ins Rathaus erfolgt durch Mitarbeiter, die auch die weiteren Maßnahmen (Hände desinfizieren u.ä.) erläutern. Für Terminvereinbarung steht Ihnen der Bürgerservice ab sofort zur Verfügung unter Tel. 04461- 982 111.

Erster Zug mit Pflegerinnen aus Rumänen in Österreich angekommen

Nach längerem Tauziehen ist am Montag in Österreich der erste Sonderzug mit Ganztags-Betreuungskräften aus Rumänien angekommen. An Bord des Nachtzuges, der Ungarn ohne Ausstiegsmöglichkeit durchquerte, waren rund 80 Pflegerinnen. „Die 24-Stunden-Betreuerinnen sind eine große Unterstützung“, sagte Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP). Es sei angesichts der Corona-Krise nicht ganz einfach gewesen, alle behördlichen Genehmigungen zu bekommen. Edtstadler hatte bereits im April eine entsprechende Vereinbarung verkündet, der dann aber die rumänische Seite widersprochen hatte. In jedem Zug gibt es 300 buchbare Plätze für Vermittlungsagenturen und 50 Plätze für Privatpersonen. (Quelle: dpa)

Bislang weniger eröffnete Insolvenzverfahren trotz Corona

Ist es die Ruhe vor dem Sturm? Noch entwickelt sich die Zahl der Insolvenzen in Deutschland moderat. Mancher Experte erwartet infolge der Corona-Krise jedoch eine Welle von Firmenpleiten.

Merkel mahnt erneut zur Vorsicht in Corona-Krise

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auch angesichts der Demonstrationen gegen Auflagen in der Corona-Krise erneut zur Vorsicht beim Umgang mit der Pandemie gemahnt. Ihr sei berichtet worden, dass viele Menschen am Wochenende ohne Schutzmasken Einkaufen gewesen seien, sagte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen am Montag in einer Videoschalte des CDU-Präsidiums. Zum Teil sei dieses Verhalten sogar als Mutprobe angesehen worden, kritisierte die Kanzlerin. Das Gebot sei aber immer noch, sich an die geltenden Abstandsregeln zu halten. Merkel sagte demnach weiter, erst in zwei bis drei Wochen werde man wissen, wie sich die vergangene Woche beschlossenen Lockerungen der Corona-Beschränkungen auf die Infektionszahlen auswirkten. Sie habe zudem angekündigt, sich an diesem Mittwoch im Bundestag bei der Regierungsbefragung erneut zu den für die Bundesregierung relevanten Maßzahlen zur Einordnung des Pandemiegeschehens zu äußern. (Quelle: dpa)

„Die alten Menschen werden einfach vergessen“ - Kampf um Besuch im Pflegeheim

Seit Monaten darf Monika Kemnitzer nicht zu ihrem demenzkranken Mann ins Heim. Die 77-Jährige hofft, dass Lockerungen endlich umgesetzt werden – doch das wird entgegen erster Ankündigungen noch dauern.

Das Theater am Meer wollte Jubiläum feiern, dann kam das Virus

„Es könnte alles, so einfach sein – ist es aber nicht.“ Diese Textpassage aus dem Lied „Einfach sein“ von „Die Fantastischen Vier“ könnte auch auf das Theater am Meer zugeschnitten sein. Ursprünglich sollte im Schauspielhaus an der Kieler Straße am vergangenen Samstag zünftig der zehnte Geburtstag gefeiert werden. Es sollte eine Sondervorstellung von „Honnig in´n Kopp“ als Dernière nach einer langen Reihe meist ausverkaufter Vorstellungen geben. Der Niederdeutsche Bühnenbund hätte den Willy-Beutz-Schauspiel-Preis verliehen und nicht nur das sechsköpfige Präsidium, sondern auch die Bühnen- und Theaterleitungen nebst Stellvertreter wären anwesend gewesen. Dazu noch eine ganze Reihe von Ehrengästen zum runden Geburtstag des Theater, das damals mit dem Musical „Wi rockt op platt“ eindrucksvoll eröffnet worden war.

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Wittmund

Corona trifft Arbeitsmarkt im Süden am härtesten

Ausgerechnet die beiden Musterschüler in Sachen Arbeitslosigkeit könnten von der Corona-Krise am härtesten getroffen werden. In Baden-Württemberg und Bayern hat laut einer Umfrage des Ifo-Instituts bereits rund ein Fünftel der Unternehmen beschlossen, Jobs abzubauen.

„Von nun an schlägt die Krise auf den deutschen Arbeitsmarkt durch“, sagt Klaus Wohlrabe vom Ifo-Institut.

Konkret gaben 22 Prozent der befragten Betriebe in Baden-Württemberg und 20 Prozent in Bayern an, einen Beschäftigungsabbau bereits beschlossen zu haben. Dahinter folgten die Region „Nordwest-Deutschland“ aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen sowie Nordrhein-Westfalen mit jeweils 18 Prozent, Hessen kommt auf 16 Prozent.

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Sorge vor Radikalisierung des Protests gegen Corona-Regeln

Nach den Demonstrationen gegen die staatlichen Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus warnen führende Politiker vor einer Radikalisierung des Protests.

Wer die Pandemie leugne und zum Verstoß gegen Schutzvorschriften aufrufe, nutze die Verunsicherung der Menschen schamlos dafür aus, die Gesellschaft zu destabilisieren und zu spalten, sagte SPD-Chefin Saskia Esken den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). „Wegschauen und Schweigen hilft nicht. Hier müssen wir gegenhalten und uns als streitbare Demokraten erweisen.“

Ähnlich äußerte sich CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak: „Wir lassen nicht zu, dass Extremisten die Corona-Krise als Plattform für ihre demokratiefeindliche Propaganda missbrauchen“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“.

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Formel-1-Notplan wackelt wegen Quarantäne-Zwang in England

Die Formel 1 sorgt sich wegen der neuen Corona-Maßnahmen des britischen Premierministers Boris Johnson um ihren Not-Kalender.Weil alle Flugreisenden nach ihrer Ankunft auf der Insel bald in eine zweiwöchige Quarantäne gehen sollen, wackelt der Plan für die Geisterrennen in Silverstone Mitte Juli. Eigentlich will die Formel 1 nach ihrem Neustart mit zwei WM-Läufen vor leeren Rängen in Österreich am 5. und 12. Juli nach England weiterziehen und dort am 19. und 26. Juli fahren. Sollte aber eine Selbst-Isolation nach der Einreise nötig sein, wären diese Termine nicht zu halten.

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Interpol-Chef: Kriminalität hat sich an Corona angepasst

Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock warnt, dass sich Kriminelle die Entwicklung eines wirksamen Coronavirus-Medikaments zunutze machen werden.

Der illegale Handel mit gefälschten Produkten werde zunehmen, wenn ein Medikament in Sicht sei, dass Heilung oder Linderung verspreche, sagte Stock der Deutschen Presse-Agentur. Ähnliches sei bereits bei gefälschten medizinischen Produkten wie Schutzmasken oder Desinfektionsmitteln zu sehen.

„Es wird eine weitere große Welle geben, eine globale Welle, wenn wir im Bereich eines Impfstoffes vorankommen“, sagte der Generalsekretär der internationalen Polizeiorganisation.

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Streit um Corona-Unterstützung für Gesundheitsämter

An Plänen der großen Koalition zur Unterstützung der Gesundheitsämter in der Corona-Krise durch den Bund wird Kritik laut. „Der Hebel sollte nicht an der falschen Stelle angesetzt werden“, sagte der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager, der Deutschen Presse-Agentur.

Er verwies darauf, dass Länder und Kommunen der Verantwortung für den öffentlichen Gesundheitsdienst in den vergangenen Wochen in herausragender Weise nachgekommen seien. Dieses Erfolgsmodell sei weiterzuführen und nicht durch weitere direkte Kooperationsformen zwischen Bund und Kommunen zu erschweren.

Die Bundesregierung hatte angekündigt, 105 mobile Teams zu schulen, die Gesundheitsämter beim Nachverfolgen von Infektionsketten vor Ort unterstützen können. Gesetzespläne von Union und SPD sehen zudem eine Finanzspritze von 50 Millionen Euro für die 375 Gesundheitsämter vor, um vor allem die Digitalisierung von Prozessen voranzubringen.

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Johnson kündigt geringfügige Lockerung an

Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Sonntag für England eine vorsichtige Lockerung der Kontaktbeschränkungen in der Coronavirus-Pandemie angekündigt.

„Die Zahl der Todesfälle ist tragisch, das Leiden immens“, sagte Johnson in einer im Fernsehen übertragenen Rede am Abend. Trotzdem sei es gelungen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Daher könne nun in langsamen Schritten mit Lockerungen begonnen werden.

Die Menschen werden nun nicht mehr dazu aufgerufen, zuhause zu bleiben, sondern „wachsam“ zu sein. Wer nicht von zuhause arbeiten könne, solle unter Beachtung der Abstandsregeln wieder zur Arbeit gehen, so Johnson.

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+++ Ticker von Sonntag, 10. Mai +++

Göring-Eckardt fordert verbindliches System für Corona-Tests

Die Grünen fordern ein transparenteres und bundesweit einheitliches Kontrollsystem für die Corona-Entwicklung mit abgestuften Testpflichten.Ihre Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, schlägt in einem Eckpunktepapier eine Art Corona-Ampel vor. Das Robert Koch-Institut (RKI) soll demnach fünf Corona-Warnstufen mit entsprechend verbindlichen Testpflichten definieren. „Die höchste Stufe bedeutet: Hotspot. Die niedrigste Stufe: so gut wie keine Fälle. Je mehr Fälle es in einer Region gibt, desto mehr Stichproben-Tests an bislang symptomfreien Personen sollte es geben“, heißt es in dem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuerst hatte der „Tagesspiegel am Sonntag“ darüber berichtet.

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Wilhelmshaven bietet weitere Abwechslung im eingeschränkten Alltag

Die Wochen und Monate der Ungewissheit sind für die Wilhelmshaven Touristik und Freizeit GmbH (WTF) in einer weiteren Angelegenheit vorbei. Zum Start dieser Woche werden Kunsthalle, Küstenmuseum und JadeWeserPort-Infocenter wieder für Gäste öffnen. „Der lange Stillstand löst sich Zug um Zug, aber mit den erforderlichen Hygienekonzepten“, so WTF-Chef Michael Diers, „Wir freuen uns, dass unsere drei Besuchshäuser wieder öffnen“.

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Langeoogs Bürgermeisterin Heike Horn empfindet Sonderregeln für Inseln als ungünstig

Seit Samstag liegt die Verordnung des Landes Niedersachsen zu den Lockerungen der Corona-bedingten Einschränkungen vor, die von Montag an in Kraft treten. Danach können Touristen wieder Ferienhäuser und Wohnungen sowie Stellflächen auf Campingplätzen mieten – auch auf den Ostfriesischen Inseln, für die allerdings, entgegen vorheriger Ankündigung, Sonderregeln gelten.Demnach gilt weiterhin eine Zugangsbeschränkung: Anders als am Festland, gilt auf den Ostfriesischen Inseln nicht die Wiederbelegungsfrist von sieben Tagen, sondern tatsächlich ein Mindestaufenthalt der Gäste sowie deren Mitreisenden ihres oder eines weiteren Hausstandes von sieben Tagen (also: sechs Übernachtungen).

Die sieben Tage zu unterschreiten, ist nicht zulässig. Gäste, die nicht entsprechend gebucht haben, dürfen nicht auf die Insel. An einem Montag mit dieser Regelung zu starten, empfindet Langeoogs Bürgermeisterin Heike Horn als ungünstig. Für gewöhnlich würde von Samstag bis Samstag oder Sonntag bis Sonntag vermietet. „Diese Intervalle sind nicht mehr einzuhalten“, sagte Horn.

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Kemmerich räumt Fehler bei Corona-Regeln-Protest ein

Thüringens Ex-Ministerpräsident Thomas Kemmerich hat eingestanden, sich während einer Kundgebung gegen Corona-Beschränkungen in Gera falsch verhalten zu haben.

Es sei ein Fehler gewesen, dass er dabei zeitweise die Abstandsregeln nicht eingehalten und auch keinen Mundschutz getragen habe, sagte der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag. Zwar habe er vor Beginn eines sogenannten Spaziergangs auf die Einhaltung dieser Hygienevorschriften geachtet. Anschließend habe er das aber unterlassen, wie mehrere Fotos zeigen. „Dafür kann ich mich nur entschuldigen“, sagte Kemmerich.

Gleichzeitig erklärte er, es sei nie seine Absicht gewesen, mit der Kundgebung der AfD oder Verschwörungstheoretikern eine Plattform bieten zu wollen. Er sehe aber ein, dass er genau das getan habe.

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Landkreise geben Infektionszahlen bekannt

Die Landkreise und die Stadt Wilhelmshaven haben die aktuellen Infektionszahlen bekanntgegeben.

Schausteller fordern Rettungsschirm

Die Schausteller fordern wegen der Corona-Krise einen staatlichen Rettungsschirm für ihre Branche. „Wir sind schon seit Monaten ohne Einnahmen und ein Ende ist nicht abzusehen“, sagte der Präsident des Deutschen Schaustellerbunds (DSB), Albert Ritter.

Großveranstaltungen wie Volksfeste sind bis mindestens 31. August verboten. Das Münchner Oktoberfest und eine Reihe weiterer Jahrmärkte, die im Herbst geplant waren, wurden bereits abgesagt. „Kredite helfen uns nicht weiter, denn unsere ausgefallenen Umsätze sind nicht nachholbar“, sagte Ritter.

Ohne Hilfen würden eine Reihe von Betrieben nicht überleben, meinte der DSB-Präsident.

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SPD-Chef für strenge Auflagen für Lufthansa-Rettung

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat klare Auflagen als Bedingung für eine staatliche Rettung der Lufthansa gefordert. „Es muss klare Bedingungen für ein Engagement der öffentlichen Hand geben“, sagte er der „Bild am Sonntag“.Es müsse zum Beispiel geklärt werden, „warum die Lufthansa Tochtergesellschaften in Steueroasen hat“. „Wenn deren einziger Sinn steuertaktische Gründe sind, sind Auslandsniederlassungen nicht akzeptabel.“ Daneben müsse die Lufthansa Arbeitsplätze sichern, auf eine Dividendenausschüttung verzichten und dem Staat Mitsprache gewähren. „Es ist den regeltreuen Steuerzahlern nicht zu vermitteln, wenn Firmen ohne Mitspracherecht des Staates eine Kapitalspritze auf Nimmerwiedersehen erhalten.“

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Reisebranche fürchtet Kollaps und Massenarbeitslosigkeit

Die Reisewirtschaft in Deutschland fürchtet in der Corona-Krise einen Kollaps und Massenarbeitslosigkeit in der Branche.Für konkrete Zahlen sei es wegen der aufgeschobenen Anmeldefrist für Insolvenzen noch zu früh, sagte der Präsident des Branchenverbandes BTW, Michael Frenzel, der „Welt am Sonntag“. „Aber wir haben Umfragen unter den knapp 11.000 Reisebüros und rund 2300 Veranstaltern gemacht. Danach sehen sich zwei Drittel der Unternehmen kurz- bis mittelfristig von Insolvenz bedroht.“

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Umstrittene Corona-Lockerungen in Spanien

In halb Spanien werden am Montag die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Pandemie gelockert. Die Entscheidung der linken Zentralregierung sorgt indes nicht nur in jenen Regionen für Unmut, die vorerst noch nicht in den Genuss der Lockerungen kommen.

Auch auf Mallorca sind die Einwohner unzufrieden, obwohl dort Hotels erstmals seit zwei Monaten wieder öffnen und Restaurants und Bars im Außenbereich wieder Gäste bewirten dürfen. „Allein: Es fehlt die Kundschaft“, schrieb die „Mallorca Zeitung“. Das Wochenblatt prophezeite am Wochenende, deshalb würden „so gut wie alle Häuser“ auch am Montag geschlossen bleiben.

Ähnlich äußerte sich die Chefin der mallorquinischen Hoteliersvereinigung FEHM, María Frontera, im Radiointerview. Der deutsche Hoteldirektor Christoph Gräwert gab zu bedenken: „Warum sollen wir denn öffnen, wenn es keine Flüge gibt, mit denen unsere Gäste anreisen können?“

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