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Lokal26.de Wilhelmshaven

Coronavirus-Ticker: Friseursalons dürfen ab heute wieder öffnen - Bäcker befürchten Café-Pleitewelle

02.05.2020

Wittmund /Friesland /Wilhelmshaven Das sind die aktuellen Zahlen der Corona-Infizierten in den Landkreisen Wittmund, Friesland, Aurich, der Stadt Wilhelmshaven und niedersachsenweit.

Aktuell sind in Wilhelmshaven vier Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die Gesamtzahl der bisherigen Infizierten liegt bei 22. Eine Person ist verstorben. Aktuell befinden sich 93 Menschen in Quarantäne, insgesamt wurden bislang 179 Quarantänen angeordnet (Stand: 4. Mai, 07:27 Uhr)

Im Landkreis Friesland gab es zuletzt vier Menschen, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind (Stand: 4. Mai, 07.25 Uhr)

Im Landkreis Wittmund gelten derzeit vier Personen als mit dem Coronavirus infiziert. Von 26 bestätigten Fällen gelten 22 als geheilt. 33 Personen befinden sich derzeit im Kreisgebiet in Quarantäne. (Stand: 4. Mai, 07.24 Uhr)

Derzeit gibt es im Landkreis Aurich 16 Personen, bei denen das Coronavirus zuletzt nachgewiesen wurde. Von bislang 101 Infizierten gelten 79 Menschen als geheilt, sechs Personen sind verstorben. Derzeit befinden sich 79 Menschen in Quarantäne, 539 Personen wurden aus der Quarantäne entlassen (Stand: 4. Mai, 07.22 Uhr)

Das Robert-Koch-Institut listet für Deutschland 162.496 Infektionen und 6649 Todesfälle. In Niedersachsen gab es demnach bislang 10.283 Fälle und 453 Todesfälle (Stand: 4. Mai, 07.30 Uhr)

Hier finden Sie den Ticker der vergangenen Tage.

Hier wird der Ticker fortgesetzt.

+++ Ticker vom Montag, 4. Mai +++

Tourismuswirtschaft vor Lockerungen - Boom im ländlichen Raum?

Montag, 4. Mai, 9.03 Uhr: Betreiber von Campingplätzen, Hoteliers, Gastwirte, Vermieter von Ferienhäusern und Reiseveranstalter stehen in den Startlöchern. Sie warten in der Corona-Krise auf grünes Licht für die Sommerreisezeit.

Aktuell dürfte es zunächst auf Ferien zwischen Rügen und Zugspitze statt auf Mallorca oder Kreta hinauslaufen. Erste Attraktionen wie Museen, Zoos und Ausstellungen dürfen in allen Bundesländern unter Auflagen wieder öffnen. Einige Ministerpräsidenten haben zudem einen Drei-Stufen-Plan für ein allmähliches Anlaufen von Tourismus, Gastronomie und Hotellerie in Deutschland vorgelegt.

Der Deutsche Tourismusverband rechnet mit einer schrittweisen Lockerung, von der zunächst Ferienhäuser und andere Unterkünfte zur Selbstversorgung profitieren dürften. Auch Urlaub auf dem Bauernhof dürfte dazu zählen.

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Internationale Geberkonferenz will Mittel für Impfstoff-Forschung sammeln

Montag, 4. Mai, 7.59 Uhr: - Schnellstmöglich ein Corona-Impfstoff für alle: In einem weltweiten Kraftakt sollen am Montag 7,5 Milliarden Euro für die Entwicklung von Mitteln gegen das tödliche Virus gesammelt werden, die dann alle Länder zu fairen Preisen bekommen sollen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte vor einer Online-Geberkonferenz in Brüssel einen „deutlichen finanziellen Beitrag“ aus Deutschland zu. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur geht es um einen dreistelligen Millionenbetrag.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte die Geberkonferenz einberufen, bei der Staats- und Regierungschefs und Organisationen aus aller Welt Spenden zusagen können. Im „Spiegel“ zeigte sich von der Leyen zuversichtlich, dass die gewünschte Milliardensumme zusammenkommt. Die Herausforderung sei riesig. „Wir müssen einen Impfstoff entwickeln, ihn herstellen und zu einem bezahlbaren Preis sofort in jeder Ecke der Welt verfügbar machen. Eine solche Aufgabe gab es noch nie.“

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Friseursalons ab heute wieder geöffnet

Montag, 4. Mai, 07.45 Uhr: Zur Wiedereröffnung der Friseursalons in Deutschland nach der wochenlangen Zwangspause in der Corona-Krise rechnet das Handwerk mit einem Kundenansturm.

„Es wird einfach einen Run geben“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Jörg Müller, der Deutschen Presse-Agentur. Wegen der Auflagen können aber weniger Menschen gleichzeitig bedient werden. So müssen laut Müller etwa viele Salons wegen des vorgeschriebenen Mindestabstands mit weniger Stühlen auskommen.

Mit den Vorgaben wird außerdem das Haarewaschen für alle Kunden Pflicht. So sollen mögliche Viren in den Haaren abgetötet werden. Die Friseure müssen sich Müller zufolge deshalb auf mehr Zeit pro Kunden einstellen. Auch das führe dazu, dass weniger Kunden bedient werden können.

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Nachfrage nach Brot ist hoch, doch Umsätze der Bäcker sinken

Montag, 4. Mai, 07.38 Uhr: Die Corona-Krise trifft auch die Bäckereien in Deutschland, dabei verkauft sich Brot sogar besser als zuvor. Darauf weist der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks in Berlin hin.

Nach dessen Einschätzung sind die Umsätze der Bäcker im Schnitt um 40 Prozent zurückgegangen. Wie stark die einzelnen Betriebe betroffen sind, hänge vor allem vom Geschäftsmodell und von der Lage ab. Verkaufsstellen an touristisch geprägten Orten, in Fußgängerzonen und an Flughäfen verzeichneten zum Teil Umsatzverluste von 90 Prozent.

Außerdem haben dem Verband zufolge rund 80 Prozent aller Innungsbäcker einen Café-Bereich, der seit Wochen geschlossen ist. Sollte der Lockdown noch viele weitere Wochen dauern und kein weiteres Rettungspaket beschlossen werden, von dem die mittelständisch geprägte Bäckerbranche profitiere, sei eine Pleitewelle zu befürchten.

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Strittige Hilfspakete für die Autobranche

Montag, 4. Mai, 07.11 Uhr: Die Autoindustrie gilt in Deutschland als Schlüsselbranche. Jetzt drohen in der Corona-Krise tiefrote Zahlen.

Die Bänder standen wochenlang still, die Nachfrage ist eingebrochen, VW, Daimler und BMW fahren Kurzarbeit.Wie kommt die wichtigste Branche der deutschen Industrie, die für 800.000 Arbeitsplätze und zehn Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung steht, wieder in Schwung? An diesem Dienstag will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Herstellern darüber beraten. Im Fokus steht eine Kaufprämie. Vertreter der Autobranche fordern, dass die Prämie auch für junge Gebrauchtwagen und Fahrzeuge mit modernen Verbrennungsmotoren gelten soll. Experten und Vertreter der Politik streiten über Sinnhaftigkeit und Nutzen von Prämienprogrammen.

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+++ Ticker vom Sonntag, 3. Mai +++

Pflegekräfte aus dem Klinikum Wilhelmshaven in Quarantäne

Ein Patient im Klinikum Wilhelmshaven wurde in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet. Nachdem er eigentlich wegen einer anderen Erkrankung dort war, mussten nun auch die Mitarbeiter, die Kontakt mit ihm hatten, getestet werden.

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Aurich

Gastwirte protestieren in Aurich gegen Corona-Regeln

Keine Gäste und nahezu null Umsatz – die Corona-Quarantäne trifft die Gastronomie besonders hart. Welche konkreten Auswirkungen das für den Landkreis Aurich hat, darauf machte am Sonntag ein von der Auricher Altstadtgastronomie in Kooperation mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Ostfriesland veranstalteter „stiller Protest“ deutlich. Zu diesem Zweck hatten die Organisatoren auf dem Auricher Marktplatz symbolisch 530 leere Stühle und eine lediglich mit Geschirr gedeckte Tafel platziert. Richtig still sollte es allerdings nicht bleiben. Denn die Betroffenen hatten durchaus einiges zu sagen.

Mehr als ein Drittel aller friesländischen Betriebe in Kurzarbeit

Mit Kurzarbeit durch die Krise: Im Landkreis Friesland hat seit Beginn der Coronavirus-Pandemie mehr als ein Drittel aller Unternehmen (34 Prozent) Kurzarbeit angemeldet. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit.

Sielortfete auf 2021 verschoben

„Wir hätten gerne mit Euch gefeiert, doch leider müssen wir das auf 2021 verschieben“, teilte Oliver Laaser, Vorsitzender des Gewerbevereins Horumersiel-Schillig heute mit. Aufgrund des Verbots von Großveranstaltungen in Niedersachsens bis zum 31. August hätte die Sielortfete in Horumersiel an ihrem eigentlich geplanten Termin, vom 12. bis zum 14. Juni, ohnehin nicht stattfinden können.  Sie wird aber nach Beschluss des Vorstands nun komplett ins nächste Jahr verschoben.

In eigener Sache: Unsere Service-Center öffnen wieder

Ab Montag sind die Mitarbeiter unserer Geschäftsstellen wieder persönlich für Sie da – zunächst zu verkürzten Öffnungszeiten. Im Interesse Ihrer und unserer Gesundheit dürfen sich immer nur zwei Kunden gleichzeitig in den Servicecentern aufhalten.

Mehr als 163.200 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 6700 Tote

In Deutschland sind bis Sonntagnachmittag über 163 200 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: knapp 162 300 Infektionen). Mindestens 6715 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 6639). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Sonntag bei 0,74. Das bedeutet, dass zehn Infizierte im Mittel etwa 7 weitere Personen anstecken.
(Quelle: dpa)

Italiens Fußballclubs dürfen vorzeitig Training wieder aufnehmen

Nach einer rund zweimonatigen Corona-Zwangspause dürfen Fußballclubs der italienischen Serie A vorzeitig ab Montag mit Einzeltraining beginnen. Das Innenministerium weitete am Sonntag ursprünglich für internationale Einzelsport-Athleten vorgesehene Lockerungsmaßnahmen auf Fußballclubs aus. In der vergangenen Woche hatte die italienische Regierung verkündet, dass im professionellen Mannschaftssport vom 18. Mai an das Training wieder erlaubt sei. Die Verordnung, die es jedoch auch Amateuren ab Montag erlaubt, in Parks Sport zu treiben, hatte Unmut unter den Vereinen ausgelöst.
(Quelle: dpa)

Milliarden Euro gesucht für einen Corona-Impfstoff für alle

Schnellstmöglich ein Corona-Impfstoff für alle: In einem weltweiten Kraftakt sollen am Montag 7,5 Milliarden Euro für die Entwicklung von Mitteln gegen das tödliche Virus gesammelt werden, die dann alle Länder zu fairen Preisen bekommen sollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte vor einer Online-Geberkonferenz in Brüssel einen „deutlichen finanziellen Beitrag“ aus Deutschland zu. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur geht es um einen dreistelligen Millionenbetrag.
(Quelle: dpa)

Europa auf dem Weg in Richtung Normalität - Regeln bleiben streng

„Endlich raus“: Was den von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen Spaniern schon seit dem Wochenende vergönnt ist, gilt von Montag an auch für die rund 60 Millionen Italiener. Die seit fast zwei Monaten geltenden strikten Ausgangssperren werden in Italien gelockert. Doch auch viele andere Staaten in Europa nehmen zu Wochenbeginn einige der teils drastischen Beschränkungen des Alltagslebens zurück, die im Kampf gegen die Lungenkrankheit ergriffen wurden. Teils machen - wie in Deutschland - die Friseure wieder auf und vielerorts beginnt auch schon wieder der „normale“ Schulalltag. Die vielen der strikten Vorsichtsmaßregeln haben Bestand. Von Normalität sind wir also noch sehr weit entfernt.
(Quelle: dpa)

Braun: Bei schrittweisen Lockerungen Ungleichbehandlungen möglich

Kanzleramtschef Helge Braun hat um Verständnis dafür geworben, dass es bei den Lockerungen der Corona-Beschränkungen zu Ungleichbehandlungen kommen kann. Beim schrittweisen Öffnen des Alltagslebens „kann es nicht immer eine absolute Gleichberechtigung aller gesellschaftlichen Bereiche geben, weil unser Vorgehen eben schrittweise ist“, sagte der CDU-Politiker der „Welt am Sonntag“. Es sei rechtlich unproblematisch gewesen, aus Infektionsschutzgründen viele gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche zu schließen. In der Phase einer partiellen Lockerung müsse die Regierung jedoch abwägen.
(Quelle: dpa)

Boßler wollen langsam zum Trainingsalltag zurückkehren

Niedersachsens Ministerpräsident Stefan Weil hat angekündigt, ab Mittwoch Outdoor-Sportanlagen zu Trainingszwecken für viele Sportarten öffnen zu wollen – das erlaubt den Boßlern wieder einen fast normalen Trainingsbetrieb.

Eine Neuinfektion im Landkreis Wittmund

Im Landkreis Wittmund gab es am Sonntag eine Neuinfektion.

Schulgebäude füllen sich schrittweise wieder

Hunderttausende Kinder und Jugendliche in Deutschland gehen an diesem Montag zum ersten Mal seit Wochen wieder in die Schule. Wie es für die restlichen Schüler weitergeht, bleibt in den meisten Bundesländern aber noch offen. Ein Präsenzunterricht im Schulgebäude ist erst einmal nur für einzelne Jahrgänge vorgesehen. In einigen Ländern kommen nach den Abschlussklassen jetzt auch die letzten Klassen der Grundschule und die Schüler zurück, für die im nächsten Schuljahr Abschlussprüfungen anstehen. Außerdem gelten überall Abstandsregelungen und Hygieneauflagen. Damit soll ein sprunghafter Anstieg der Corona-Infektionszahlen vermieden werden.

Sächsischer Minister schlägt Öffnung der Gastronomie für 15. Mai vor

Die seit Wochen wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Cafés, Kneipen und ‎Restaurants sollen nach dem Willen von Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig schnell Klarheit ‎haben, wann sie wieder öffnen können. Sollte es die Entwicklung der Infektionszahlen zulassen, ‎schlägt er eine Öffnung der Außenbereiche unter strengen Auflagen für den 15. Mai vor, sagte der ‎SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. „Man könnte testen, ob die ‎Sicherheitsvorkehrungen funktionieren, bevor sich alles am Pfingstwochenende ballt.“‎
(Quelle: dpa)

Neuer Höchststand bei Corona-Infektionen in Russland

n Russland steigt die Zahl der neu mit dem Coronavirus Infizierten weiter dramatisch an. Mit 10 633 neuen Fällen innerhalb eines Tages sei ein neuer Höchststand erreicht worden, teilten die Behörden in Moskau mit. Damit gibt es nun landesweit mehr als 134 600 nachgewiesene Infektionen. Bisher starben 1280 Menschen mit dem Virus. 16 600 erholten sich wieder.

Zwangspause für Friseure endet - Jeder Dritte will „bald hingehen“

Jeder dritte Bundesbürger will schnell nach Ende der sechswöchigen Zwangsschließung zum Friseur. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. „Ich habe mir schon einen Termin besorgt“, sagen 10 Prozent, 4 Prozent wollten sich einen besorgen, konnten aber keinen mehr bekommen. Weitere 18 Prozent sind zwar noch terminlos, wollen aber „bald nach Öffnung“ zum Friseur gehen. Rund jeder siebte Bundesbürger sagt von sich, Friseurbesuche während der Coronakrise „sehr vermisst“ (15 Prozent) zu haben, „eher vermisst“ sagen 28 Prozent.
(Quelle: dpa)

Mehr als 162.700 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 6600 Tote

In Deutschland sind bis Sonntagvormittag über 162 700 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: knapp 162 000 Infektionen). Mindestens 6660 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 6603). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.
(Quelle: dpa)

Baden-Württemberg lockert Corona-Beschränkungen

Baden-Württemberg wagt nach einigen Wochen des sogenannten Lockdowns weitere Schritte zurück in die Normalität. Unter anderem Spielplätze, Museen und Zoos sollen kommende Woche wieder öffnen dürfen, wie das Staatsministerium mitteilte. Das grün-schwarze Kabinett habe die Corona-Verordnung am Samstag entsprechend angepasst. Ab Montag dürfen Gottesdienste wieder stattfinden. Ab Mittwoch können Spielplätze, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und Tierparks wieder öffnen. Einzelhandelsgeschäfte können ab Montag wieder öffnen, auch wenn ihre Verkaufsfläche größer als 800 Quadratmeter ist. Zahnärzte dürfen wieder alle Leistungen anbieten. Ebenso dürfen Friseursalons und Fußpflegestudios öffnen. Die Ausgangssperre für Heimbewohner wird aufgehoben.
(Quelle: dpa)

Gemüse wird teurer: Corona und die Agrarmärkte

Masken und Abstandsregeln im Supermarkt, Kantinen und Restaurants seit Wochen dicht: Die Corona-Krise versetzt auch das Geschäft mit Lebensmitteln in einen Ausnahmezustand. Nach einer Phase mit Hamsterkäufen und größeren Lücken in den Regalen spielt sich ein neuer Alltag auf dem Markt ein. Landwirten und Verarbeitern bringt das neue Unwägbarkeiten. Wichtige Großabnehmer sind vorerst weg, mit Transporten und Erntehelfern ist es schwieriger. Dazu warten Bauern in manchen Regionen auf Regen. Verbraucher müssen für viele frische Lebensmittel mehr bezahlen - aber nicht allein wegen der Pandemie.

Johnson spricht nach Genesung über Pläne für Todesfall

„Hatte noch nie so was Ernstes wie das hier“: Der britische Premier Boris Johnson musste nach einer Corona-Infektion drei Tage auf der Intensivstation verbringen. Nun macht er in einem Interview Details zu seiner Erkrankung öffentlich.

Sillenstede: Viertklässler starten ab morgen mit dem Unterricht

Seit sieben Wochen waren Grundschüler und Lehrer auch in Friesland irgendwie in einer Art Ferienmodus. Nun soll der Unterricht am Montag für die Viertklässler wieder starten. Das Lehrerkollegium hat sich bereits darauf vorbereitet und ein Konzept erarbeitet.

Innenminister Seehofer für Bundesliga-Neustart

Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer zeigt sich offen für einen Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga im Mai, fordert aber zugleich strenge Auflagen wegen der Coronavirus-Pandemie. Ich finde den Zeitplan der DFL plausibel und unterstütze einen Neustart im Mai“, sagte Seehofer, der zugleich Sportminister ist, der „Bild am Sonntag“: „Für mich ist aber auch klar, dass es keine Privilegien für die Fußball-Bundesliga geben kann. Grundbedingung sei, dass es durch ein höheres Testaufkommen im Sport an keiner Stelle zu Engpässen im öffentlichen Gesundheitswesen komme, betonte der CSU-Politiker

Umfrage: Hälfte der Deutschen hat Bedenken wegen Ansteckungsrisiko beim Friseur

Erstmals seit über sechs Wochen dürfen die Friseure in Deutschland am Montag (4. Mai) wieder öffnen - die Hälfte der Bundesbürger macht sich einer Umfrage zufolge allerdings Gedanken wegen Hygiene und Ansteckungsrisiken. 25 Prozent haben zwar „geringe Bedenken“, wollen aber trotzdem einen Salon aufsuchen. Dies ermittelte das Meinungsforschungsinstitut YouGov bei einer Umfrage unter 2034 Personen zwischen dem 27. und dem 29. April im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.

Warum der Osten weniger unter Corona leidet

Die Corona-Pandemie hat Deutschland längst erreicht - aber nicht überall gleichermaßen: Mit Ausnahme von Berlin sind die Infektionszahlen in den ostdeutschen Bundesländern bislang verhältnismäßig niedrig. Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind deutlich weniger betroffen als etwa Bayern und Nordrhein-Westfalen - sowohl in absoluten Zahlen als auch auf 100.000 Einwohner gerechnet. Einen einzelnen Grund für diese Entwicklung könne man nicht benennen, erklärt Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen. „Es kommen schon immer mehrere Aspekte zusammen.

Spanier feiern Lockerung von „Hausarrest“ nach 48 Tagen

Die erste Lockerung der Ausgangssperre für Freizeitaktivitäten nach 48 Tagen hat überall im Corona-Hotspot Spanien für Partystimmung und volle Straßen gesorgt. Noch bis kurz vor Mitternacht strömten die Menschen am Samstag zahlreich und ausgelassen ins Freie. Erstmals seit Mitte März durften die knapp 47 Millionen Bürger aus dem Haus, um spazieren zu gehen oder Sport zu treiben. Strandpromenaden wie das Paseo Marítimo in Barcelona füllten sich schon frühmorgens mit Radfahrern, Joggern und Spaziergängern. In Madrid sah man vor allem auf großen Straßen wie der Gran Vía oder dem Paseo de la Castellana sehr viele Menschen.

Weißes Haus blockiert Anhörung von Immunologen Fauci

Das Weiße Haus blockiert eine geplante Anhörung des prominenten US-Regierungberaters und Immunologen Anthony Fauci zur Corona-Krise im US-Repräsentantenhaus. Der Vizesprecher des Weißen Hauses, Judd Deere, teilte mit, es sei „kontraproduktiv“, Menschen, die an Maßnahmen gegen das Virus arbeiteten, derzeit bei Anhörungen im Kongress auftreten zu lassen. Diese könnten „zu gegebener Zeit“ angehört werden. Die Demokraten im Haushaltsausschusses hatten Fauci am kommenden Mittwoch befragen wollen, zur Reaktion der Regierung von US-Präsident Donald Trump auf das Virus.

+++ Ticker vom Samstag, 2. Mai +++

Corona-Wirkstoff Remdesivir: USA erlauben begrenzten Einsatz

Die USA erlauben den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei Covid-19-Patienten in Kliniken. Eine klinische Studie hatte zuvor gezeigt, dass der ursprünglich für Ebola entwickelte Wirkstoff bei Covid-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen kann. Die rasche Zulassung sei extrem ungewöhnlich - und nicht gänzlich unproblematisch, sagen deutsche Experten.

Zahlreiche Staaten weltweit lockern Corona-Auflagen

Nach wochenlangem Stillstand wegen der Corona-Pandemie rücken einige Staaten vorsichtig von ihren strengen Beschränkungen ab. Mehr Freiheiten gibt es etwa beim Einkaufen, beim Sport oder beim Maskentragen. In Spanien etwa wurde die strenge Ausgangssperre zur Eindämmung der Corona-Pandemie nach knapp sieben Wochen erstmals für Freizeitaktivitäten gelockert. Die Bürger des von der Krise besonders schwer betroffenen Landes durften am Samstag aus dem Haus, um spazieren zu gehen oder im Freien etwas Sport zu treiben. Diese Maßnahmen ergreifen andere Länder.

10.344 bestätigte Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen

In Niedersachsen ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen um 38 Fälle auf 10.344 gestiegen. Das teilte die Landesregierung am Samstag (Stand 13 Uhr) mit. Wieder genesen sind laut Hochrechnung 7784 Menschen, gut drei Viertel der bestätigten Fälle. Gestorben sind 459 Infizierte (plus 2). In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 630 Infizierte behandelt. davon 154 intensivmedizinisch. 107 Patienten werden künstlich beatmet.

Nach Corona-Fall auf Tui-Kreuzfahrtschiff laufen weitere Tests

Das Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 3" der Reederei TUI Cruises liegt an einem Kai im Hafen. Ein Mensch an Bord Schiffs ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Nach dem positiven Corona-Test eines Menschen an Bord des in Cuxhaven liegenden Kreuzfahrtschiffes "Mein Schiff 3" laufen weitere Tests der Besatzungsmitglieder. Das Schiff, das derzeit als eine Art Sammeltransport für knapp 3000 Mitarbeiter der Tui-Flotte eingesetzt wird, wurde unter Quarantäne gestellt. Nach Angaben einer Reederei-Sprecherin vom Samstag werden Ergebnisse am Nachmittag erwartet.

Die "Mein Schiff 3" befinde sich seit Dienstag ohne Gäste mit 2899 Besatzungsmitgliedern an Bord am Steubenhöft in Cuxhaven, hieß es von Tui Cruises am Vortag. Da Häfen wegen der Corona-Krise geschlossen worden seien, habe die Reederei für ihre Beschäftigten die Rückreise in Heimatländer selbst organisiert.

Sachsen-Anhalt lockert ab Montag Kontaktbeschränkungen

Das von der Pandemie wenig betroffene Sachsen-Anhalt prescht voran und ist einer der Lockerungsvorreiter in der Corona-Krise. Von Montag an werden in dem Bundesland die seit sechs Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen gelockert - von zwei auf fünf Personen. Bisher war nur die Begleitung durch einen Menschen oder durch mehr Angehörige des eigenen Haushalts erlaubt.

Kanzlerin: Für Corona-Impfstoff fehlen 8 Milliarden Euro

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zu einer internationalen Zusammenarbeit bei der Suche nach Medikamenten und Impfstoffen für die Eindämmung von Corona-Infektionen aufgerufen. „Heute fehlen für die Entwicklung eines Impfstoffes noch geschätzt acht Milliarden Euro“, sagte die Kanzlerin in ihrer wöchentlichen Videoansprache (Podcast). Sie blickte dabei auf die Geberkonferenz am 4. Mai, zu der die EU-Kommission eingeladen hat. Deutschland werde sich mit einem „deutlichen finanziellen Beitrag beteiligen“, den sie aber noch nicht benennen wolle.

DFL-Konzept nach Corona-Fällen beim 1. FC Köln auf dem Prüfstand

Drei Corona-Fälle beim 1. FC Köln stellen das Neustart-Konzept der Deutschen Fußball Liga auf den Prüfstand. Wenige Tage vor der wegweisenden Konferenz von Bund und Ländern wurden zwei Spieler und ein Physiotherapeut in Quarantäne geschickt. Die weiteren Profis bereiten sich ungehindert auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vor. Die Kritiker des Profi-Fußballs fühlten sich am Samstag deshalb zwar bestätigt - aus DFL-Kreisen war aber vor allem zu hören: Das Konzept funktioniert.

Umfrage: Vor allem Junge haben in Corona-Krise gehamstert

In der Corona-Krise haben laut einer Umfrage vor allem junge Leute Arzneien, Lebensmittel und Hygieneartikel gehamstert. Das zeigt eine Studie des Marktforschers Nielsen, für die Mitte April rund 1000 Menschen repräsentativ befragt wurden. Die Umfrage im Auftrag des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) lag der Deutschen Presse-Agentur vor.

Demnach gaben 43 Prozent der 18- bis 29-Jährigen an, Arzneien über die in normalen Zeiten beschaffte Menge hinaus gekauft zu haben. Bei den 30- bis 39-Jährigen waren es 34 Prozent. Dagegen hamsterten nur 15 Prozent der 50- bis 59-Jährigen sowie 9 Prozent der über 60-Jährigen Medikamente. Damit lagen die älteren Menschen deutlich unter dem Durchschnitt von 23 Prozent.

Nicht nur bei Arzneien zeigte sich, dass gerade jüngere Menschen auf Vorrat kauften. So gaben 53 Prozent der 18- bis 29-Jährigen an, Produkte des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Seife oder Toilettenpapier über das gewöhnliche Maß beschafft zu haben und 51 Prozent der 30- bis 39-Jährigen. Weitere Ergebnisse der Umfrage.

Krise kostet Wilhelmshaven Millionen

Die Corona-Krise reißt ein Millionen-Loch in den Haushalt der Stadt Wilhelmshaven. Steuern und andere Einnahmen brechen weg. Wilhelmshaven kann die Stabilisierungsvereinbarung nicht halten. Große Sorgen bereitet die finanzielle Lage des Klinikums. Durch die angeordnete Konzentration auf die Behandlung möglicher Corona-Patienten seien die Erlöse in den vergangenen Wochen um rund 50 Prozent eingebrochen.

Vier aktuelle Infektionen in Wilhelmshaven

Ein weiterer bestätigter Corona-Fall ist dem Wilhelmshavener Gesundheitsamt am späten Freitagabend, 1. Mai, gemeldet worden. Damit steigt die Zahl der Personen mit Erstwohnsitz in Wilhelmshaven, die mit Covid-19 infiziert sind, auf 22.

17 Personen sind bereits wieder genesen, eine Person ist verstorben.

Mehr als 161.500 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis zum Nachmittag mehr als 161.500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 160.000 Infektionen). Mindestens 6556 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 6362). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Donnerstag bei 0,76. Das bedeutet, dass zehn Infizierte etwa sieben bis acht weitere Personen anstecken.

Bewaffnete dringen ins Parlament von Michigan ein

USA, Lansing: Demonstranten protestieren während der "American Patriot Rally on Capitol Lawn" im Kapitol. Sie fordern von der Regierung die Aufhebung der wegen des Coronavirus verordneten Notstandversorgung. Foto: Nicole Hester/Ann Arbor News/dpa
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Während einer Protestaktion gegen Alltagsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie sind im US-Bundesstaat Michigan bewaffnete Demonstranten ins Parlament in der Hauptstadt Lansing eingedrungen. Mehrere Hundert Menschen versammelten sich US-Medien zufolge im Eingangsbereich des Gebäudes, das auch Amtssitz der Gouverneurin Gretchen Whitmer ist. Zum Teil bewaffnet, maskiert und Plakate-und-Fahne-schwenkend forderten sie das Ende des Notstandes in dem Bundesstaat.

Spielplatz auf: Erste Länder setzen Corona-Lockerungen um

Samstag, 1. Mai, 7.45 Uhr: Familien können sich am langen Wochenende rund um den Maifeiertag auf erste Lockerungen der Corona-Regeln freuen. In Mecklenburg-Vorpommern dürfen Kinder bereits heute wieder auf die Spielplätze, in Rheinland-Pfalz ab Sonntag. In Berlin sind Schaukeln und Rutschen schon jetzt fast überall wieder geöffnet. Weitere Länder haben nach den Beschlüssen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten am Vortag rasche Lockerungen angekündigt oder wollen in den kommenden Tagen darüber entscheiden. Hier erfahren Sie, über welche weiteren Lockerungen derzeit nachgedacht wird.

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