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Lokal26.de Wittmund

Nordsee-Tourismus: Cliner Wind will Küstenort stärken

27.02.2020

Carolinensiel Es gab viele Überschneidungen, sei es bei den Veranstaltungen oder bei den Zielen. Seit Jahren aber bestanden sie – der Bade- und Verkehrsverein sowie der Gewerbeverein. Nicht wenige Mitglieder waren gleich in beiden Institutionen organisiert. Das sollte sich nun ändern, und so kann der Vorstand berichten: Aus zwei mach eins. Gegründet wurde jetzt der eingetragene Verein Cliner Wind. Und der nimmt Fahrt auf. Am Montag, 2. März, sind alle Interessierten zu einer ersten Jahreshauptversammlung um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Carolinensiel eingeladen. Dann soll ein Vorstand rechtmäßig gewählt werden.

Rechtliche Fragen zu klären

„Der Weg war lang und es gab viele rechtliche Fragen zu klären“, sagt Simon Lübben, der jetzt als zweiter Vorsitzender fungiert. Denn weder der Bade- und Verkehrsverein, der einen Sitz im Aufsichtsrat der Nordseebad Carolinensiel-Harlesiel bekleidet, noch der Gewerbeverein sollten aufgelöst werden, vielmehr galt es, nach der Fusion eine Satzung zu erarbeiten.

Der Bade- und Verkehrsverein wurde 1955 gegründet und zählte 2019 100 Mitglieder. Lübben, der den Vorsitz dieses Gremiums innehatte, erklärt die Anfänge. „Der Tourismus nahm so richtig Fahrt auf und nun galt es, sich zu organisieren“, blickt der Clinensieler auf die 1950er-Jahre zurück. Schließlich merkten die Mitglieder, dass es ehrenamtlich nicht mehr zu leisten war, diesen Wirtschaftszweig weiter voranzubringen, und so übergab der Verein die Geschäfte 1969 an die Nordseebad GmbH. Um den Geschäftsleuten im Ort eine Stimme zu geben, wurde 1981 der Gewerbeverein gegründet, der für das Lichtermeer, aber auch das Straßenfest verantwortlich ist. Der Bade- und Verkehrsverein organisiert den jährlichen Kinderkarneval, und ihm ist die enge Partnerschaft zu Duisburg zu verdanken. Die Idee, die Vereine zusammenzulegen, schwelte schon länger.

Mitglieder können sich aktiver beteiligen

„Wir haben gemeinsame Ziele“, erklärt Jan Hinrichs. „Mit neuem Namen, neu gesteckten Zielen, neuen Aufgaben und mit ganz neuer Struktur gehen wir voller Tatendrang in ein neues Jahr 2020“, sagt der Vorsitzende Peter Schneider. Cliner Wind hat es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl die Lebensqualität als auch die Aufenthaltsqualität in Carolinensiel-Harlesiel spürbar und messbar zu steigern. „Die Organisation erfolgreicher Veranstaltungen und ihre kontinuierliche Verbesserung soll auch weiterhin ein Grundthema unseres Vereins sein“, ergänzt Simon Lübben. Einhergehend mit den neuen Zielen soll es darüber hinaus aber eben auch andere Themenfelder geben, mit denen sich die Mitglieder beschäftigen wollen. „Mit neuen Themengruppen, die wir analog zu den Handlungsfeldern aus dem Leitbildprozess bilden wollen, können wir nun die dort bereits begonnenen Maßnahmen fortsetzen, die bereits erfassten Projekte beginnen und natürlich auch neue Projekte starten“, erklärt Jan Hinrichs.

Um die neuen vielfältigen Aufgaben des Vereins zukünftig mit Erfolg bewältigen zu können, hat sich der Vorstand eine neue Vereinsstruktur überlegt. Sie soll insbesondere dazu beitragen, dass die Mitglieder des Vereins sich aktiver beteiligen und die Vorstandsmitglieder sich auf die Führung des Vereins beschränken können. „Darüber hinaus wollen wir uns in dynamischen Gruppen stärker auf Inhalte konzentrieren und den Team-Geist fördern“, unterstreicht Peter Schneider.

Neues Logo

Wenn es möglich wird, sollen auf der Versammlung am Montag zu den Themen Umwelt, Gastgewerbe, Handel, Infrastruktur, Gesundheit und Events Beiräte gewählt werden. „Dafür suchen wir Mitstreiter, die uns unterstützen, Carolinensiel noch lebenswerter zu gestalten“, lädt Schneider wirklich alle Interessierten ein. Denn im Cliner Wind darf jeder Mitglied werden, egal ob Handwerker, Vermieter, Bürger – willkommen sind Menschen, die den Verein finanziell und ideell unterstützen möchten. Das können auch Touristen sein, die regelmäßig in das Nordseebad kommen.

Das Logo des Vereins haben die Initiatoren bewusst gewählt. Die zwei Pfeile stehen sowohl für die Orte Carolinensiel und Harlesiel, aber auch für die Touristen und die Einheimischen als auch für die Ziele Aufenthaltsqualität und Lebensqualität.

Inga MennenLokalredaktion

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