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Lokal26.de Wittmund

Pflegeausbildung in den Landkreisen Wittmund und Friesland bündeln

09.12.2019

Harlingerland /Friesland Aus drei Berufen wird einer: Ab August werden die Ausbildungen zum Altenpfleger, Kinderkrankenpfleger und Krankenpfleger gebündelt. Die Schüler dürfen sich nach drei Jahren Pflegefachmann oder -fachfrau nennen. Die Umstellung betrifft auch die Pflegeeinrichtungen in den Landkreisen Wittmund und Friesland. Um die Herausforderungen zu stemmen, haben sich neun von ihnen zum Wittmunder Pflegeverbund zusammengeschlossen. Der Vertrag wurde in den Berufsbildenden Schulen Wittmund unterzeichnet.

In dem 15 Seiten starken Papier ist die Zusammenarbeit zwischen den BBS, den ausbildenden Pflegeeinrichtungen und weiteren Praxiseinsatzstellen geregelt, erklärt Malte Stickel, Abteilungsleiter Pflege und Sozialpädagogik bei den BBS Wittmund. Durch die Bündelung der Berufe ändert sich neben der theoretischen Ausbildung auch die Praxis. Zu den Einsätzen im eigenen Ausbildungsbetrieb kommen weitere im Krankenhaus, in der ambulanten Pflege und in der psychiatrischen Versorgung hinzu. Bisher hatten die BBS mit den Ausbildungsbetrieben einzelne Verträge geschlossen.

Nun der große Wurf. Er stellt sicher, dass alle 22 Auszubildenden eines Jahrgangs ihre Pflichteinsätze bekommen. Neben dem Krankenhaus Wittmund stellt auch die Traumfänger GmbH in Hohenkirchen Praxisplätze zur Verfügung. Wer bei der AWO Esens, DRK Wittmund, Johanneshaus Wittmund & Carolinum, Seniorenhaus Moca, Sophienstift Jever, Sozialstation Hildebrand oder im Wohnpark Harlingerland seine Ausbildung absolviert, wird auch dort ausgebildet. Christine Steinröder, Schulleiterin der BBS, bezeichnete die Neuregelung als Meilenstein. Sie sieht die Schule und die Kooperationspartner mit dem Vertrag gut aufgestellt. Die generalistische Pflegeausbildung werde eingeführt, um die Ausbildung attraktiver zu machen. Ob dies gelingt, sei unklar. „Wir arbeiten darauf hin“, betonte die Schulleiterin.

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