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Lokal26.de Wittmund

Bauarbeiten laufen gut: Neues Stadion in Wittmund ist auf der Zielgraden

04.06.2020

Wittmund Neuer Mulifunktionsraum, neues Spielfeld, neue Laufbahnen und vieles mehr. Das runderneuerte Stadion in Wittmund soll ein „Schmuckstück“ werden, verspricht die Kreisverwaltung. Der derzeitige Stand der Fertigstellung beim Hochbau –- die alte Tribünenanlage mit unzeitgemäßen Kellerumkleiden wich einem modernen Zweckbau – stimme optimistisch, so die Verwaltung.

Die Hauptarbeiten am Stadiongebäude sind abgeschlossen, das Gebäude steht. Inzwischen sind auch die Fugarbeiten am Außenmauerwerk fertig, die Fenster und Türen, bis auf ein paar Restarbeiten, allesamt fertig eingebaut. Auch das Dach ist drauf, die Elektroarbeiten im Inneren sind nahezu abgeschlossen. Ebenso sind die Innenputzarbeiten abgeschlossen, die Sanitärarbeiten für die Ver- und Entsorgung beim Wasser sind angelaufen. Als nächstes stehen die Heizungs-, Estrich-, Fliesen- und Malerarbeiten innerhalb des Gebäudes aus. Es soll im September dieses Jahres komplett fertig sein.

Den größten Teil nimmt aber das künftige Spielfeld mit der Rundlaufbahn ein. Das Sportfeld in neuer Aufteilung ist schon gut zu erkennen. Das zentrale Rasenspielfeld ist für die Einsaat des Rasens vorbereitet worden. Gut zu erkennen sind auch schon die Rundlaufbahn, Multifunktionsfläche und die Weitsprunganlage. Hier muss für den Anlauf zur Sprunggrube noch der Einbau für den Tartan-Belag vorbereitet werden. Weitgehend fertig ist auch die Kugelstoßanlage mit drei Anstoßkreisen.

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Die Bodenverhältnisse auf dem Wittmunder Sportgelände sind schwierig, weitere Bodenarbeiten vor dem Einbau der Tartan-Laufbahn sind notwendig, um überall die nötige Stabilität herzustellen. Dieses Bahn soll im Juli fertig werden. Für die punktgenaue Umsetzung sind passende Wetter- und Bodenverhältnisse aber mit einzurechnen, so der Landkreis.

Zum allgemeinen Hintergrund: Offiziell hat der Landkreis am 11. November 2019 die Maßnahme der vom Bund mit 675.000 Euro geförderten Stadionsanierung gestartet. Bei der Konzeptionierung der Anlage hat die Kreisverwaltung, die auf Belange des Schulsports zu achten hatte, eng mit dem örtlichen Arbeitskreis Stadion zusammengearbeitet. Es entstand der Plan für eine neue Außensportanlage und ein modernes neues Sanitärgebäude – die neue Tribünenanlage wird Platz für etwa 110 Zuschauer bieten. Die Bundesmittel stammen aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm zur Förderung der Sanierung kommunaler Einrichtungen.

Bis zur Freigabe des Projektes durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung musste zunächst die baufachliche Prüfung durch das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften in Hannover abgewartet werden. Danach konnte am Projekt gearbeitet werden. Das bedeutete, Änderungen des Landesamtes für Bau und Liegenschaften mussten mit eingearbeitet werden und eine geänderte Kostenkalkulation musste aufgestellt werden.

Mit der Freigabe der Kostenkalkulation im Juni 2019 hatte der Landkreis grünes Licht, konnte ausschreiben und vergeben. Die Projektausführung wird für den Fördergeber vom Staatlichen Baumanagement Ems-Weser begleitet. Die angedachte Übertragung des Stadions an die Stadt erfolgt nicht. Das hat der Kreisausschuss entschieden. Die Anlage bleibt somit in der Hand des Landkreises.

Was steht am Ende alles da?

Folgende Einzelanlagen sind im neuen Stadion vorgesehen: vier Kreisbogenbahnen, sechs Einzelbahnen für die geraden Sprint- und Hürdenstrecken, ein Großspielfeld als Rasenplatz, eine kombinierte Anlage für Weit- und Dreisprung, eine Speerwurfanlage, eine Kugelstoßanlage und eine Multifunktionsanlage, u.a. nutzbar als Spielfeld und für den Hochsprung. Das neue Sanitärgebäude umfasst fünf Umkleidebereiche (Schüler/Spieler, Lehrer/Schiedsrichter), drei WC-Anlagen (Herren, Damen, Schwerbehinderte) sowie einen Schulungsraum und Nebenräume.

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