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Lokal26.de Wittmund

Sie sind die Stimme der Jugend

13.02.2020

Wittmund Den Jugendlichen in der Stadt Wittmund soll eine Stimme gegeben werden. Dafür setzt sich der neue Jugendbeirat ein, der sich jetzt konstituiert hat. Mit Timo Sichelschmidt, Martje Mannott, Sarah Schade, Inka Martens, Nantke Eikermann und Tobias Harms haben sich sechs Heranwachsende im Alter zwischen 14 und 17 Jahren gefunden, die sich konstruktiv in die Gestaltung der Kommune einbringen möchten.

„Viele finden es langweilig hier in der Region, wir möchten zeigen, dass das nicht so ist“, sagt Martje Mannott. Sarah Schade wusste bislang gar nicht, dass es dieses Gremium in Wittmund gibt. Die Stadt schreibt Vereine und Jugendorganisationen an und bittet Delegierte für die Wahl des Beirates zu melden. In diesem Jahr, so Meino Schrage, Leiter des Fachdienstes Generationen, Sport und Kultur, wurden der Kommune wenige Jugendliche benannt. Am Ende waren es acht, von denen nun die sechs Jugendlichen übrig geblieben sind.

„Ich finde es gut, dass ich meine Ideen und Wünsche einbringen kann“, so Inka Martens. Nicht immer einfach wird es werden, die Jugendlichen termingerecht unter einen Hut zu bekommen. Unterstützen wird sie dabei aber das Jugendzentrum und die Stadtjugendpflegerin Alexandra Schmidt. Sie gibt ihnen auch Raum im JuZ für ihre Sitzungen.

„Wir möchten die Satzung ändern, einen Beirat auf 2,5 Jahre zu wählen, ist nicht mehr zeitgemäß, die Zeitspanne sollte höchstens ein Jahr betragen“, erklärt Tobias Harms, der den Vorsitz des Beirates übernommen hat. Zu schnell würden sich gerade bei den Heranwachsenden die Einstellungen und Lebensbedingungen ändern. Zudem müssen die Jugendlichen ihre Arbeit in die meist ohnehin schon knappe Freizeit legen und dabei die Schule natürlich nicht aus dem Blick verlieren. Der Beirat möchte Sprechstunden für Jugendliche einrichten, um zu erfahren, wo der Schuh drückt. „Eine Internetseite haben wir in Arbeit, auf der alle Veranstaltungen im Stadtgebiet gebündelt sein sollen“, sagt der 17-jährige Tobias, der sich politisch engagieren will und die Themen Digitalisierung und Klimaschutz in seinen Fokus genommen hat.

Timo Sichelschmidt wird übrigens künftig als beratendes Mitglied im Fachausschuss für Schule, Sport, Kultur, Kindertagesstätten, Jugend, Soziales und Senioren sitzen. „Ich bin mir bewusst, dass es dann mal später werden kann“, sagt der 16-Jährige. „Nur gemeinsam können wir etwas bewirken, das ist doch toll“, sagte Nantke Eikermann, die aktiv im KBV Uttel ist.

Inga MennenLokalredaktion

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