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Lokal26.de Wittmund

Unternehmen in Wittmund: Autohaus Wessels blickt auf über 100-jährige Geschichte zurück

03.06.2020

Wittmund Seit mehr als 100 Jahren gibt es das Autohaus Wessels in Wittmund. Anfangs war es in der Innenstadt, seit den 1960er Jahren ist es an der Auricher Straße zu finden. Seitdem hat sich viel geändert, auch die Besitzverhältnisse wechselten. Jetzt gehört das Autohaus seit mehr als einem Jahr den Brüdern Konstantin und Andreas Maz.

Um das Haus mit Verkauf und Werkstatt in die Zukunft zu führen, sind die beiden darauf bedacht, sich gut aufzustellen. Seit dem 1. Juni haben sie den Anhängerverleih von Hohlen übernommen. „Vier Anhänger stehen bei uns, je nach Nachfrage, werden wir weitere anschaffen“, sagt der 36-jährige Konstantin Maz. Er ist Automobilkaufmann und Betriebswirt, sein Bruder ist gelernter Kfz-Mechatroniker und Industriemeister, das Know-how ergänzt sich also sehr in der Firma, die 14 Angestellte hat.

Früher war Wessels ein Opel-Händler. Später wurde der Vertrag mit dem Automobilhersteller gelöst. „Aber irgendwie möchte ich doch gern zurück zu den Wurzeln“, sagt Konstantin Maz. So hat er sich seit der Übernahme auf Opel-Jahreswagen spezialisiert und strebt auch wieder einen Vertrag mit Opel an. Das Autohaus Wessels ist aber Mehrmarkencenter und kann so jedes Modell besorgen. „Und wir können alle Marken reparieren“, sagt Maz. Den Mitarbeitern in der Werkstatt ist kein Auto zu alt und kein Wagen zu modern. Gerätschaften zum Auslesen gehören zum Standard. Derzeit schafft die Firma noch sieben Originaldiagnosegeräte von verschiedenen Herstellern an, um den Service auszubauen. „Von Oldtimer bis Hybrid – wir machen alles“, sagt der 36-Jährige.

Das Wittmunder Autohaus gehört zum Werkstatt-Konzept des Bosch-Konzerns und nennt sich so Auto-Crew. Das gewährleistet eine Unabhängigkeit. Täglich kommt die Dekra ins Haus. Jeden Tag werden bei mehreren Wagen TÜV sowie die Abgassonderuntersuchung abgenommen.

Die Corona-Pandemie hat auch das Autohaus Wessels dazu gezwungen, den Verkauf zeitweilig gänzlich einzustellen. „In der Werkstatt waren täglich nur noch zwei Leute beschäftigt“, sagt Konstantin Maz. Jetzt läuft alles wieder auf Normalbetrieb. „Ich merke aber, dass vor allem junge Familien derzeit zögerlicher sind, sich eine neues Auto anzuschaffen“, sagt der Betriebswirt, der für die wirtschaftliche Lage seiner Kunden mit Kurzarbeit durchaus Verständnis hat. Maz hofft jetzt auf eine Entscheidung der Bundesregierung zu Prämien beim Kauf von Neu- und Jahreswagen. „Das könnte uns dann weiterhelfen“, sagt er.

Das Autohaus Wessels stellt sich aber auch den Herausforderungen der Elektro-Mobilität – bei Verkauf und Werkstatt. „Da gibt es einiges zu beachten“, erklärt Maz, der seine Mechaniker bereits auf Reparaturen an E-Autos schulen lässt.

Inga MennenLokalredaktion

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